Dr. Bernd Schade, Vorsitzender der Geschäftsführung, OFB Projektentwicklung GmbH

Shownotes

Welche Immobilien brauchen wir eigentlich noch?

Diese Frage stellt Dr. Bernd Schade, Vorsitzender der Geschäftsführung der OFB Projektentwicklung, im Gespräch mit Natalie Bräuninger und Wiebke Becker – und sie führt mitten hinein in die großen Fragen, vor denen die Immobilienbranche heute steht.

Seit fast 30 Jahren ist Schade in der Immobilienwirtschaft unterwegs. Er selbst beschreibt sich als „Troubleshooter“: jemand, der Probleme löst, Projekte voranbringt und dabei immer auch die strategische Perspektive im Blick behält. Andere würden ihn als zielstrebig und ungeduldig beschreiben. Aber auch als jemanden, der viel Vertrauen gibt.

Sein Blick auf die Branche ist dabei bemerkenswert pragmatisch. „Viele verkriechen sich hinter Regularien“, sagt er und plädiert dafür, häufiger die Ärmel hochzukrempeln und neue Wege auszuprobieren – etwa beim seriellen Bauen.

Gleichzeitig geht es für ihn längst nicht mehr nur darum, *was* wir bauen können. Entscheidend ist die Frage: "Was brauchen Nutzer und Investoren tatsächlich?" Für Schade entscheidet sich die Zukunft der Immobilie im "Wettbewerb des Kapitals". Warum sollte ein Investor in eine Immobilie investieren? Warum sollte ein Unternehmen gerade dieses Gebäude mieten? Und welche Qualitäten werden künftig tatsächlich nachgefragt?

Auch Nachhaltigkeit versteht er nicht als Marketingthema. Seine frühe Beschäftigung mit Umweltfragen prägt ihn bis heute – von Kreislaufwirtschaft und Materialwahl bis hin zu energieeffizienten Gebäuden.

Ein Gespräch über Immobilien, die Zukunft unserer Städte, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Kapital – und darüber, was einen guten Projektentwickler eigentlich ausmacht.

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Sphere Room Talk, dem Podcast rund um Immobilien, Bauen und Architektur.

00:00:11: Präsentiert vom Rotonda Business Club & Jung!

00:00:16: Wir freuen uns sehr, dass ihr heute mit dabei seid.

00:00:23: Herzlich Willkommen bei Sware Room Talk – dem Podcast Rund um Immobilien, Bau- und Architektur.

00:00:30: Mein Name ist Vietke Becker und ich bin von Jung.

00:00:33: Mein name ist Natalie Bröninger, ich bin vom Rotondabusiness Club Und mit uns im Call sitzt.

00:00:41: Bernd Schade von der OFB, ich freue mich sehr auf das Gespräch heute!

00:00:46: Die Freude ist ganz unsererseits.

00:00:48: Dr.

00:00:48: Schade wir haben Premiere, wir machen das zum ersten Mal online und nicht live vor Ort.

00:00:54: Das wird sicher sehr gut.

00:00:55: schön dass Sie da für uns Zeit haben.

00:00:59: Damit wir sie als Mensch ein bisschen besser kennenlernen, haben wir eine kleine Schnellfrage Runde vorbereitet.

00:01:04: keine Angst tut nicht weh.

00:01:06: Kaffee oder Tee am Morgen

00:01:08: Kaffee.

00:01:10: Mit Milch.

00:01:13: Frühaufsteher oder Nachtäule?

00:01:17: Ehrlicherweise beides kommt darauf an, deswegen kann ich das gar nicht genau festlegen aber eher die Nachtäule.

00:01:25: Wie spät kannst du werden?

00:01:27: Natürlich aus zwei Uhr nachts, drei Uhr nachtens.

00:01:35: Was war ihr erster Berufswunsch als Kind?

00:01:38: Pilot!

00:01:39: Ist ja

00:01:42: auch spannend.

00:01:44: Und wann ist das auf der Strecke geblieben?

00:01:47: Das hat sich, glaube ich im Laufe der Schulzeit schon so ein bisschen rauskristallisiert.

00:01:52: Weil ich dann irgendwann dachte... Ich hatte damals als Kind auch schon eine Brille, hab heute ehrlicherweise auch wieder eine und dachte damals mit Brille und so, dass funktioniert nicht so wirklich wobei es ehrlicherweise Blödsinn ist, das hätte funktioniert.

00:02:03: aber ich habe der Wunsch war dann irgendwann ein bisschen weiter weg und das hat sich dann spätestens mit der ersten Überlegung welchen Studiengang man einschlägt, war es dann ganz weg Erschleunigerweise als Ergänzung, ohne dass ich das sozusagen vorher erzählt hätte.

00:02:19: Unser ältester Sohn macht gerade die Pilotenausbildung.

00:02:24: Das ist ja toll!

00:02:27: Und der kennt auch ihr früheren Berufswunsch?

00:02:31: Jetzt mittlerweile, weil ich gesagt habe eigentlich würde ich jetzt gerne noch einen Pilotenschein machen.

00:02:35: Jetzt nicht mehr den für Berufspiloten sondern eher den für Privaten aber...

00:02:38: Ja da können sie vielleicht dann nochmal durchstarten.

00:02:43: Ja, hab' ich mir schon ehrlicherweise überlegt mal gucken was draus wird.

00:02:47: Ich hab mir sagen lassen, man kann das auch in dem hohen Alter noch machen.

00:02:52: Das geht bestimmt!

00:02:53: Welches Buch liegt denn aktuell gerade auf Ihrem Nachtisch?

00:02:57: Ehrlicherweise im Moment gar keins weil ich beruflich relativ viele Sachen auch abends immer noch zu lesen habe und ich dann im moment nicht lese.

00:03:06: Ich bin aber grade so ein bisschen dabei Urlaub zu planen Und da würde ich jetzt demnächst mal wieder in den Buchhandel gehen, ehrlicherweise nicht online.

00:03:13: Sondern ich bin dann eher jemand der auch durchaus gerne in die Buchhandeln geht und da ein bisschen stöbert und da das eine oder andere vielleicht für einen Urlaub nach Hause

00:03:19: findet.".

00:03:21: Ja... Das kann ich gut nachvollziehen!

00:03:23: Das finde ich auch immer toll in einer Buchhandlung zu sein.

00:03:26: Lass mich da gern inspirieren und kauf dann was gerade mir in die Finger kommt.

00:03:32: Gibt es eine App, die Sie auch ganz häufig benutzen?

00:03:35: Welche ist

00:03:35: das?!

00:03:37: Im Moment ehrlicherweise die für die Urlaub suche, weil wir da ein bisschen im Moment gerade schauen, weil die Urlaubside ansteht.

00:03:42: Also von daher ist es diese App.

00:03:45: Ich muss dazu sagen, wir haben zwei verschiedene Smartphones, einmal das berufliche und einmal das private.

00:03:49: ich rede gerade von den privaten ehrlicherweise.

00:03:52: Und da sind auch eine ganze Vielzahl von Apps, die sich rund um wirklich um Aktivitäten auch drehen.

00:03:57: Ich gehe gerne mal ins Konzert oder auch gern mal ins Theater.

00:04:00: So diese Apps haben im Moment, sind die eher genutzt als in der Urlaubszeit danach oder so?

00:04:07: Da wird das dann wieder weniger.

00:04:08: Da sind es eher die BVG-App.

00:04:10: und immer gern genutzen der Bahnnavigator.

00:04:12: Ich pendle, muss man dazusagen zwischen Berlin, Frankfurt und zum Teil nach München, nach Leipzig.

00:04:18: an die Standorte macht das mit der Bahn und da ist die Bahneppe viel gefragt.

00:04:24: Sie wohnen aber in Frankfurt?

00:04:26: In Berlin lebe ich ja.

00:04:31: Ich frage Sie jetzt aber mal trotzdem, weil sie arbeiten ja viel in Frankfurt.

00:04:34: Was ist denn Ihr Lieblingsort in Frankfurt?

00:04:37: Der Main am Untermeinkalb dort irgendwo wo man unten am Main sich aufhalten

00:04:42: kann.

00:04:46: Also die Verbindung mit Wasser finde ich immer sehr reizvoll egal ehrlicherweise in welcher Stadt.

00:04:50: Wenn Städte das gut nutzen können dazu finde ich Frankfurt gehört dazu an der Stelle es viel passiert in den letzten Jahren auch Ist das eine hohe Aufenthaltsqualität.

00:05:03: Da haben sie es ja mit Berlin auch wirklich gut, mit viel Wasser.

00:05:07: Das ist so.

00:05:08: und das zweite ehrlicherweise in Frankfurt, das wäre vermessen das nicht zu nennen, da sind natürlich Hochhäuser und Skyline.

00:05:14: also wenn man dort oben irgendwo im Hochhaus den Blick auf Frankfurt genießen kann, ist das auch sehr sehenswert.

00:05:23: Das stimmt ja!

00:05:25: Welche Stadt hat Sie denn zuletzt so wirklich beeindruckt?

00:05:28: Und warum?

00:05:32: Das war Sydney Muss ich dazu sagen, unsere Tochter war eine Zeit lang in Sydney für neun Monate und wir waren zu Weihnachten und Silvester privat.

00:05:41: Sind dort hingeflogen und die Stadt hat mich schon sehr beeindruckt und zwar deswegen weil dort ein so friedvolles Miteinander möglich ist mit verschiedensten Kulturen und Silvestern ist dort die Stadt voll.

00:05:55: da sind sieben acht Millionen in der City mit ganz vielen Aktivitäten drum herum auch Und das ist wirklich eine tolle Stadt, wir haben die Sehenswert.

00:06:04: Unten hat einen hohen kulturellen Faktor und hat eine hohe Lebensqualität.

00:06:13: Können Sie uns drei Adjektive nennen so wie andere sie beschreiben würden?

00:06:20: Das finde ich immer schwierig!

00:06:24: Ich würde mal sagen ja wobei wir können es gerne schon auf die anderen beziehen.

00:06:28: auch das kriegen wir wahrscheinlich schon hin.

00:06:30: Ich würde schon sagen, dass ich zielstrebig bin.

00:06:36: Dass ich durchaus jemand bin der viel vertraut und der auch viel Vertrauen geben kann.

00:06:45: Und der aber auch meistens jemand ist dem es nicht schnell genug geht also der immer sehr ungeduldlich auf Themen schaut und versucht Themen zu beschleunigen.

00:07:00: Sie haben mit Bravour die Schnellfragerunde gemeistert.

00:07:02: Vielen Dank!

00:07:04: Wenn jemand sie fragt, was machen Sie eigentlich so den ganzen Tag?

00:07:08: Was würden Sie darauf antworten?

00:07:12: Ich würde dem sagen dass ich jemand bin der Teil seiner Zeit damit verbringt Troubleshooter zu ist also der versucht Themen zu lösen die sich in den Projekten auf tun aber auch in Teams auftun.

00:07:23: da renn sehe ich auch ehrlicherweise meine Aufgabe als derjenige, der Projekte mitkoordiniert und Verantwortung für das Unternehmen auch hat.

00:07:31: Auf der anderen Seite der strategisch auch Themen weiter durchdenkt und weiter überlegt.

00:07:36: Auch das ist ein Teil meiner Tätigkeit auch jeden Tag ehrlicherweise im Moment weil wir in einer Zeit leben die extrem schnell Veränderungen herbeiführt.

00:07:45: Ein Kollegin hat das letzte Woche für mich sehr treffend formuliert, die sagt auch ich stehe morgens auf und weiß noch nicht was an dem Morgen dann alles kommt, weil über Nacht passiert so viel Da weißt du manchmal morgens gar nicht mehr, welche Einschläge da sind.

00:07:56: Ich sag ja so ist das im Moment und der im Moment wird es soweit sein.

00:08:01: also von daher haben wir sehr viel im Grunde genommen eben tagsüber auch mit strategischen Themen zu tun in der Ausrichtung des Unternehmens in der ausrichtung der Projekte in der Vermarktung der Projekt Also alles was sich um die um das Projekt und um die Projekter auch dreht.

00:08:14: Das ist ein großer Teil der Tätigkeit.

00:08:17: Ja

00:08:19: Sie sind ja promovierter Bauingenieur.

00:08:22: Wann wurde Ihnen klar, dass Sie nicht Bauwerke berechnen sondern lieber Städte und Korrekte mitgestalten wollen?

00:08:28: Gab es da so einen Moment?

00:08:31: Das war ehrlich schon zu Beginn meines Studiums.

00:08:33: Weil ich habe das Studium nicht deswegen gewählt weil ich Bauwerk rechnen wollte also ich wollte nicht statiker Tragwerksplaner sein.

00:08:43: Ich muss sogar ehrlicherweise sagen ich hab bestimmte Fächer sogar ausgetauscht die man dafür hätte gebraucht im Studiengang Bauingenieurstudiengang Chemie studiert.

00:08:54: Also ich habe einen Vordiplom in Chemie auch und hab das damals gemacht, weil ich wollte schon immer im Umweltbereich arbeiten.

00:09:02: Ich wollte schon einmal im Grunde genommen Räume gestalten nachhaltig bauen.

00:09:07: Und wenn sie so wollen Umwelt verändern oder nachhaltigt bauen, dann ziehst du es noch nicht nachhaltlich.

00:09:12: Damals war es umweltbewusst oder hatte ein paar andere.

00:09:15: Wörter, Begriffe dafür.

00:09:16: Aber das war eigentlich mein Thema warum ich auch dann von Chemie raus bin und in Bauingenieur reingewechselt habe weil für mich damals erkennbar war Ich kann das glaube ich mit einem Bauingenieurs Studium besser machen als mit dem Rhein-Chemiestudiengern.

00:09:32: Erinnern Sie sich noch so an Ihr erstes richtiges Projekt als Projektentwickler?

00:09:42: Ja Ehrlicherweise nach dem Studium direkt bei Dresden Sommer angefangen zu arbeiten und habe da nicht jetzt direkt Projektentwicklung gemacht, aber Projektmanagement gemacht.

00:09:51: Das weiß ich.

00:09:51: was meine ersten Projekte waren das wäre ein Kläranlagenprojekt in Halbronn.

00:09:54: also im Umweltbereich war ich damals tätig.

00:09:57: Und wenn Sie dann darauf abzielen auf einen wirkliche Projekt Entwicklungsprojekt das war in München am mittleren Ringen.

00:10:04: Das hab' ich dann.

00:10:05: fünf Jahre später habe ich mein Unternehmen gewechselt.

00:10:08: Hab' dann für Kölnmann gearbeitet große Entwickler zum damaligen Zeitpunkt.

00:10:12: Ich habe am Mittleren Ring in München ein Hochhaus entwickelt, damals für die Münchner Rück, heute für die Merk.

00:10:22: Ich hab Ihrem Linkdingprofil entnommen – also Sie haben geschrieben.

00:10:26: ich bin seit vielen Jahren in der Branche und habe unterschiedlichste Facetten kennengelernt.

00:10:29: aber Projektentwicklung war von Anfang an meine große Leidenschaft und ist es bis heute.

00:10:37: Wie würden sie diese Leidenschaft besser beschreiben?

00:10:39: Woher kommt diese Leitenschaft?

00:10:41: was ist das Besondere daran?

00:10:43: Ja, das Besondere daran ist im Grunde genommen dass man in der ganz frühen Phase einer Projektentwicklung Stadträume mitgestalten kann.

00:10:51: Man kann im Grunden genommen sehr unterschiedliche Ideen einbringen an der Projektentwirkung.

00:10:57: Das ist imrundum die Disziplin finde ich immer die zu allem anfangen bei einem Projekt steht und die ganz viele Facetten hat sei es drum, dass es um Stadtentwicklungen geht, um Ressourcen schon des Bauern aber auch unter Umständen belastete Böden, wenn ich Brownfield Projekte mache also ganz viele Themen die ich am Anfang habe und ich dann mir im Grunde genommen sehr gut mit verschiedensten Ideen überlegen kann was ist wofür steht dieses Projekt in der Zukunft?

00:11:25: Was ist das was es ausmacht?

00:11:27: was ist das Energiekonzept.

00:11:28: Was sind die Materialien?

00:11:29: wir wird es nutzen?

00:11:30: welche Nutzer sind hier?

00:11:31: wer ist im umfeld?

00:11:32: wie passt das dort rein?

00:11:35: Wir sehen die Flächen aus, wir sind die Materialien aus.

00:11:37: Welche Höhe hat das?

00:11:38: Also diese ganzen Themen, die man im Grunde und am Anfang gar nicht mit dem Architekten zusammenplanet weil der will ja gleich planen und will wissen wie sieht eine Kupatur aus?

00:11:46: und wie sieht das aus?

00:11:48: Die Projektentwicklung ist viel früher im Grundum in Studien, in ersten Ideen, in Konzepten.

00:11:53: Und das finde ich das spannende an Projektentwirkungen und deswegen hat mich das von Anfang an immer fasziniert.

00:11:58: Ich habe eine Zeit lang weltweit gearbeitet, dann ist es spannender das eben in verschiedenen Kulturräumen auch zu sehen wie die mit verschiedenen Themen umgehen.

00:12:05: Auch hochspannend würde ich heute nicht missen wollen dass sich das gemacht haben.

00:12:11: Was waren da für Sie so die wesentlichsten Kenntnisse?

00:12:14: Auch wenn sie sein gibt's so unterschiedlich also innerhalb der Kulturen was sind da die Punkte die sich wirklich krass unterscheiden?

00:12:22: Ein Thema was natürlich immer wieder ins Auge fällt ist sozusagen die Bürokratie, die wir in unterschiedlichen Ländern haben oder die Regularien.

00:12:29: Wenn Sie es positiver formulieren wollen, die sind natürlich sehr verschieden.

00:12:35: Ich habe im Kölner Lumpurt zum Beispiel ein Hochhaus gebaut, in meiner damaligen Zeit auch ... Die stehen heute auch noch.

00:12:42: Die haben aber ganz andere Regularien, als wir die haben.

00:12:44: und wir Deutschen tendieren immer sehr dazu zu sagen naja nur was wir in DIN-Normen, in Regularien oder sonstigen Sachen verankert haben ist wertbeständig und bleibt dann auch ein halbes Jahrhundert stehen oder noch länger.

00:12:54: also man stellt fest wenn man an anderen Ländern ist.

00:12:57: es geht auf mich viel weniger Bürokratie mit viel weniger Richtlinien aber auch trotzdem beständig zu bauen mit guten Materialien zu bauen Und im Grunde genommen auch in den jeweiligen Regionen, weil wir sind in der ganz anderen Klimazone zum Beispiel im asiatischen Raum mit viel mehr Feuchtigkeit.

00:13:14: Mit viel mehr Regenschauern, viel intensivere Regen.

00:13:17: All das funktioniert dort auch und es ist halt immer erstaunlich wenn man das dann sieht dass man auch in diesen Ländern sehr gut bauen kann und hohe Qualitäten auch bauen kann aber komplett anders baut und anders entwickelt.

00:13:31: also nicht nur das reine Bau sondern das Plan von Anfang an.

00:13:35: Ja Wenn wir jetzt nochmal Ein bisschen schauen, der Mensch hinter dem Vorstand hat auch das Schade.

00:13:43: Sie haben jetzt fast dreißig Jahre Immobilienwirtschaft erlebt.

00:13:47: Wenn sie eine Sache nennen dürften die sich in der Zeit ganz grundlegend verändert hat was wäre das?

00:13:55: Digitalisierung!

00:13:58: Ich habe noch angefangen und hab am Zeichenbrett gestanden und hab die Pläne gezeichnet.

00:14:06: würden unsere Kinder sagen, was ist das denn aus welchem Jahrhundert kommt das denn?

00:14:10: Das war aber zu Beginn meines Studiums noch die normale Grundlage.

00:14:15: Also wir haben nicht mit dem CRD-Programm, das hat dann damals angefangen im Studiengang ehrlicherweise mit den ersten CRD Programmen.

00:14:21: da gab es auch dann die ersten Apple Macintosh Rechner weiß ich noch in der ganz frühen Phase, wir haben aber noch keinen E-Mail Account gehabt und nichts dergleichen mehr und deswegen ist für mich schon einfach in der Digitalisierung was dort in den letzten Jahren passiert ist, ist schon sehr erstaunlich für mich auch gewesen im Laufe der Zeit.

00:14:42: Und deswegen ist das heute noch für mich ein Thema bei.

00:14:45: die Immobilien- und Baubranche glänzt nun nicht unbedingt mit digital Euphorie an der Stelle sondern ich glaube da haben wir also jetzt bezogen auf die Branche noch See ja viel nachholen darf.

00:14:54: ehrlicherweise und es wird uns auch die nächsten Jahre massiv beschäftigt

00:15:02: Gibt es eine berufliche Entscheidung, die Sie so als wichtigste Entscheidung nachträglich sehen würden?

00:15:11: Ne, könnte ich ehrlicherweise so nicht sagen.

00:15:14: Weil es hat jede Entscheidung zum Zeitpunkt zu dem sie getroffen wird in der Abwägung natürlich eine Konsequenz und hat dazu geführt entweder ein Projekt weiterzumachen fertigzustellen oder auch nicht weiterzummachen.

00:15:27: das gehört leider auch zur Immobilienprojektentwicklung.

00:15:30: Es waren auch an einer bestimmten Stelle noch die Bremse reinschlägt in so ein Projekt, wenn es nicht wirtschaftlich ist oder nicht vermiedbar ist.

00:15:36: Oder kein Käufer findet.

00:15:38: aber das sind ich sage mal normale Entscheidungen in einem Berufsleben würde ich jetzt nicht extra herausgreifen.

00:15:46: Ja

00:15:47: was sind also die Punkte?

00:15:48: Was hat ihnen da mehr geholfen?

00:15:50: welcher Eigenschaftsfachwissen?

00:15:52: oder dann auch eher die Menschenkenntnis?

00:15:56: Ich glaube die Fachkenntnis, die würde ich mal voraussetzen.

00:15:59: Wenn wir in unserem Business unterwegs sind das dass wir die haben eine mehr der andere bisschen weniger.

00:16:03: aber wir haben im Grunde um unsere Erfahrung und unseren unser Know-how was ja im Laufe der Jahre auch erarbeitet haben.

00:16:09: Ich glaube es ist schon ein strategisches Thema Vorausschauend im Grund genommen solche Projekte zu analysieren und zu erkennen.

00:16:17: Was sind die Key Facts?

00:16:18: Die in Zukunft für das Projekt Relevanz haben und wichtig werden?

00:16:21: und das ist glaube ich macht es glaube ich aus strategisch gesehen nach vorne zu schauen und zu schauen was ist für dieses Projekt wichtig.

00:16:30: Was hat das eine Relevanz?

00:16:31: Welche Nutzungen sind wichtig, welche Flächen, welche Höhen, welche Materialien, welche Energietheben und da auch vielleicht an der einen oder anderen Stelle der Zeit schon mal voraus zu sein.

00:16:48: Gibt es Denkfehler die die Branche macht Und wenn ja, wo?

00:16:54: sehen Sie die größten Denkfehler in unserer Immobubble?

00:17:00: Ich glaube, der Denkfehl ist es vielleicht nicht das richtige Wort dafür.

00:17:04: Aber ich würde schon sehen dass sich viele viele viele hinter Regularien und hinter Auflagen und solchen Themen auch Ein bisschen verkriechen, ein bisschen auch verstecken und nicht bereit sind mal die Ärmel hochzukrempeln.

00:17:19: Und einfach mal loszulegen an der einen oder anderen Stelle.

00:17:21: Man muss das immer gucken natürlich wo es geht und wo das auch durchaus vertretbar ist.

00:17:25: aber es gibt genügend Felder wo das vertretba ist Das zu machen und das ist das was mich auch wirklich auch zum teil ärgert.

00:17:33: dann unser Branche dass wir Nicht einfach mal Loslegen.

00:17:36: also nur ein Beispiel zu geben.

00:17:38: Wir haben jetzt ja Das Thema, wir wollen Wohnraum bauen.

00:17:41: Wir wissen wie schwierig das ist?

00:17:43: Wie schwierig das Umfeld ist die Regularien und das ganze Thema.

00:17:47: Und es gibt Hersteller, die versuchen seriell zu bauen.

00:17:51: Und wir haben dort finde ich liegt natürlich nicht die Weisheit für alle Gebäude.

00:17:56: Es vollkommen klar dass wir immer beide oder alle Varianten brauchen aber wir könnten Kosten günstiger bauen bin ich von überzeugt.

00:18:02: an der Stelle Können wir im Moment noch nicht, weil wir das noch nicht hochskaliert haben.

00:18:06: Wir haben nicht genügend in Grunde und wo wir das zeigen können als Branche auch.

00:18:11: Aber man kriegt immer wieder Knüppel in den Weg geworfen aus dem Weg dahin Weil dann sagt die Stadtplanung nie dass sieht furchtbar aus.

00:18:18: Die Architekten kann man sagen so will ich gar nicht planen.

00:18:20: solche Gebäude dürfen wir gar nicht realisieren.

00:18:22: Es ist nur erstaunlich.

00:18:24: wenn man sich die Automobilbranche anschaut finde Ich immer das sind hochemotionale Produkte die die Automobilbranche herstellt, sei es nur wenn's ein VW-Golf ist.

00:18:35: Aber natürlich auch in Porsche oder alle anderen Autos auch, die sind hochemotional und die sind alle im Grunde genommen vorkonfektioniert.

00:18:45: Die kommen zum Teil aus derselben Plattform, aus der selben Fabrik.

00:18:48: Warum funktioniert das dort?

00:18:51: Und warum funktioniert das in der mobilen Branche nicht?

00:18:54: Das ist schon ein Thema was mich ehrlicherweise schon länger umtreibt auch wirklich klar zu sagen woran scheitert das eigentlich?

00:18:59: dass wir nicht in der Lage sind dort wo wir es können, wo wir intelligent machen und wo alle auch an einem Strang ziehen.

00:19:06: Jedes Auto sieht auch nicht gleich aus aber jeder deren Porsche fährt er weiß wie ein Porsche eben aussieht.

00:19:11: Und warum können wir sowas nicht übertragen in die Immobilienbranche?

00:19:14: Um dort einfach mal Geschwindigkeit aufzunehmen und effizienter werden.

00:19:18: Wir können effizenter werden viel effizierter werden.

00:19:22: Warum ist jedes Gebäude unikat?

00:19:25: Ich baue jedes Gebäude neu als ein Unikat und fange immer wieder an zu diskutieren.

00:19:31: Wie ist die Abdichtung?

00:19:31: An der Stelle, wie ist die Schwelle zum Balkon?

00:19:35: Das ist für mich immer da, da redet die Automobilindustrie nicht weil die gehen auf Standardprodukte.

00:19:43: Was ist der VW, der Immobilienbranche?

00:19:45: was der Porsche?

00:19:48: das ist natürlich eine riesen Diskussion.

00:19:50: nachher ist vollkommen klar.

00:19:51: aber Die Automobil Industrie hat dafür sich im Laufe der Jahre dahin entwickelt.

00:19:56: Die haben auch die Koffer in Schichten unterschiedlich definiert, es gibt den Käufer für den VW, das gibt dem Käuver für den Mercedes und für den Ferrari.

00:20:05: Und damit ist, glaube ich jeder kommt da mit klar an dieser Stelle.

00:20:08: Haben Sie bei der UFB Seriell schon gebaut?

00:20:13: Wir sind gerade dabei!

00:20:14: Erfahrungen sammeln können?

00:20:16: Nee direkt Erfahrung ehrlicherweise noch nicht.

00:20:18: Wir reden aber mit sehr vielen Herstellern im Moment.

00:20:20: wir haben auch zwei Grundstücke über die Planung laufen lassen und wir würden das sehr gerne starten an der Stelle.

00:20:27: Weil jetzt ist auch mittlerweile die Marktreife dieser Produkte so, dass wir uns auch zutrauen würden, das jetzt umzusetzen – es gibt nicht nur einen Hersteller, sondern Gott sei Dank auch mehrere – aber dann eine Preisfrage oder eine Ausgestaltung.

00:20:38: Aber wir würden in Zukunft bei entsprechender Nachfrage und Möglichkeit das zu realisieren gerne umsetzen.

00:20:45: ja!

00:20:47: Sie hatten vorher Digitalisierung angesprochen.

00:20:49: Wo würden sie sich da sehen in der UFB?

00:20:52: Wie weit sind sie da, was läuft digital und wo ist noch Verbesserungspotenzial?

00:20:59: Wir haben vor drei vier Monaten mit Anfang des Jahres für uns eine klare Entscheidung getroffen dass wir standardmäßig nur noch mit BIM planen.

00:21:08: also zum Beispiel ein großes Thema.

00:21:11: Wir haben das in der Vergangenheit Projektbezogen immer entschieden, ob es sinnvoll ist.

00:21:14: Ob das geht oder Architekt das mitmacht?

00:21:16: Ob die Planner das mitmachen?

00:21:18: Wir haben aber dann am Jahresende entschieden.

00:21:19: Das kann nicht sein dass wir das nur punktuell machen wenn alle anderen auch können oder bereits sind das mitzutragen.

00:21:26: Wir haben klar gesagt unser Gebäude die wir jetzt planen.

00:21:29: Wir sind gerade an drei vier Objekten dran die wir voran bringen auch in der Projektentwicklung.

00:21:34: Wir planen nur noch dem Modell Und jemand der das nicht liefern kann.

00:21:39: Es gibt viele Architekten, wir haben intern viele Diskussionen gehabt dann scheidet aber der in der Architekt aus, der kann nicht sagen ja dann ist es so.

00:21:47: Aber dass ist unser Weg den wir jetzt gehen?

00:21:49: Das heißt wir planen nun noch im Grunde und um voll.

00:21:51: digital heisst für uns auch weil wir sehr stark auf dem Nachhaltigkeitssektor unterwegs sind.

00:21:55: Wir brauchen die Daten über die Materialien über den Lebenszyklus Die Zusammensetzung der Stoffe all das brauchen wir in unserem Katastrand auch, damit wir im Grunde um Kreislauf Wirtschaft zukünftig auch betreiben können.

00:22:06: In den Produkten.

00:22:07: Wir bauen nur noch haben wir auch definiert EU Taxonomiekonform.

00:22:10: Das heißt also alle Gebäude die wir zukünftig realisieren jetzt seit Anfang des Jahres oder seit Ende letzten Jahres haben hohe Qualitätsstandards und diese setzen wir eben auch durch eben auch gerade beim Thema Digitalisierung auf der Projektebene.

00:22:24: Wir haben aber ehrlicherweise auch kein Geheimnis in der Unternehmenseite Nachholbedarf.

00:22:29: Also wir strotzen nicht im Unternehmen oder sind nicht ein digitales Unternehmen bei der OFB, das kann man wirklich nicht behaupten.

00:22:36: Wir haben natürlich uns zu tun ist ja unsere Werkzeuge die arbeiten mit KI alles da aber da ist noch Potenzial nach oben.

00:22:47: Wo sehen Sie wo sehen sie den ofb dann in fünf Jahren?

00:22:53: Ich glaube schon dass wir viel digitaler geworden sind, viel stärker mit KI-Modellen auch arbeiten.

00:22:59: Wir arbeiten gerade intern und haben eigene Teams auch aufgebaut.

00:23:02: Gerade beim Thema, im Grunde Research ein wesentliches Thema für KI aber auch beim Thema erste Planungskonzepte zu machen, Wettbewerbe zu machen wenn wir in Pitch teilnehmen.

00:23:11: Im Grunde um dort Zäffel mehr mit KI auch zu arbeiten.

00:23:14: das zäffelt gezielter auch zu Schulen bei den Mitarbeitern Und wir auch insgesamt unsere Firmen Software dahingehend vordermann bringen was es Digitalisierung Sektor angeht dass wir sehr viel stärker vernetzt, im Grunde mit diesen Daten auch arbeiten können über Datenbanken.

00:23:29: Das ist schon Ziel und das wird sich glaube ich in der Zukunft die OFB auch von der Seite aus zeigen dass wir dort viel weiter sind in der Digitalisierung als wir heute sind.

00:23:38: ja.

00:23:41: Sie sind ja.

00:23:41: wie lang sind sie bei der OFB jetzt?

00:23:44: Drei Jahre!

00:23:46: Sie haben es ja in einer relativ schwierigen Marktphase übernommen.

00:23:49: können Sie sich noch so erinnern an Ihre ersten Gedanken die sie hatten, als sie ins Unternehmen gekommen sind.

00:23:57: Ja das ist wirklich in der Tat eine schwierige Marktphase aber nicht nur für die UFB sondern ehrlicherweise für alle, die dort in dem Markt auch unterwegs sind.

00:24:06: und natürlich ist diese Kombination die Ufb gesellschafter hundert Prozent eine Bank Die Hessische Landesbank auf der anderen Seite aber genauso im Markt wie alle andere Projekteentwickler auch diese Herausforderung des Marktes und dann im Background mit einem Gesellschafter, der natürlich bin ich sehr froh dass ich ihn habe.

00:24:28: Ehrlicherweise ja vollkommen klar.

00:24:30: auf der anderen Seite hat natürlich eine Bank als Gesellschafter auch Regulärien, auch bestimmte Risikoabwägungen die nicht immer unbedingt in Konform gehen mit dem Projektentwickler.

00:24:39: das muss man auch ganz ehrlich sagen.

00:24:41: es ist manchmal ein Spannungsfeld in der Diskussion und das hat mich am Anfang schon habe ich sehr viel gelernt in der ersten Zeit auch, wie funktioniert das so als Projektentwickler in den Banken umfällt.

00:24:56: Wie treffen Sie Entscheidungen?

00:24:58: In dieser unsicheren Zeit also wir entscheiden sie wenn man nicht genau weiß wieder Markt sich entwickelt.

00:25:05: oder können Sie da Beispiele nennen?

00:25:08: Also was wir sehr stark machen oder ich im speziellen auch mit ganz vielen Leuten reden im Markt also Sich Meinung einholen meine ich damit Meinungsbildung Machen im Grunde genommen eben auch mit Wettbewerbern, weil wir kennen uns untereinander.

00:25:22: Wir haben zum Teil schon mal in selben Unternehmen gearbeitet, kennen uns schon über lange Jahre.

00:25:27: da kommt natürlich die Erfahrung auch zugute, sodass man da auch mal... ...inoffizielle Austausche miteinander macht.

00:25:34: wie nennen das öfters dann so?

00:25:35: Wir treffen uns mal auf einer Parkbank.

00:25:37: also das heißt wir machen wirklich einen Austausch über Themen in weg die sehr vertraulich sind.

00:25:43: das hilft aber auch um den mark zu verstehen mit dem mit denen andere umgehen.

00:25:48: wir entscheiden die.

00:25:49: es finde ich immer ganz wichtig an der stelle auch also so ein benchmarking zu machen.

00:25:54: Wir machen aber auch sehr viel diskussion innerhalb unserer filmskräfte in der ufb selber und schauen dort, Was ist das Meinungsbild, was passiert in den Märkten?

00:26:04: Wir haben dort wirklich sehr gute tolle fähige Mitarbeiter die eben genau dasselbe auch über den Markt machen wie ich auch.

00:26:12: Und was wir jetzt seitdem ich eigentlich da bin also seit drei Jahren bei der OFB machen ist sehr viel enger und öfters die Projekte tracken und anschauen, wie laufen die Projkte, was Um immer zu wissen, wann ist der Punkt wo ich vielleicht anders entscheiden muss und wann kommt aber der Punkt einfach auf der Terminachse, wo ich nie mehr anders entscheiden kann.

00:26:34: Weil es ist beim Bauen so, dass ich irgendwann mal den Bau ausgelöst habe sprich also auch den Generalunternehmer oder das Unternehmen was auch immer als baut beauftragt habe, da hab' ich das Geld ausgelösst.

00:26:46: Ich kann jetzt nicht mehr stoppen, es macht zumindest keinen Sinn wirtschaftlich mehr zu stoppen.

00:26:49: Das heißt also ich muss immer schauen in welchen Steps Mach ich im Grunde genommen ein Check in den Projekten um zu erkennen bin.

00:26:56: Ich noch dabei?

00:26:57: ist es noch wirtschaftlich?

00:26:58: macht es noch Sinn?

00:26:59: Ist der mieter noch da?

00:27:00: gibt's den markt noch?

00:27:01: was hat sich verändert?

00:27:03: Gehen die preise nach oben?

00:27:04: wir reden jetzt gerade aktuell wieder über preisteigerung waren es grade auch schon die ersten indikatoren war auch schon erwartbar ehrlicherweise.

00:27:12: Also das sind Themen, die wir regelmäßig Versuchen abzudaten für die projekte so dass sie eben erkennen können wann verändern sich Grundlagen in den Entscheidungen, die wir mal getroffen haben.

00:27:25: Sie haben uns eben schon eine ganz schöne Steilvorlage gegeben zum Thema der Nachhaltigkeit also einmal durch ihr Studium Chemie was sie begonnen haben oder ja auch abgeschlossen.

00:27:38: Also wo würden sie sagen?

00:27:39: Wo wird so die Nachhaltlichkeit auch missverstanden?

00:27:46: Ich glaube die Gefahr ist dabei, dass man es immer als ein Marketing Thema sieht.

00:27:50: Also wir reden ja auch viel über Greenwashing zum Teil in den Vorgesellschaften oder bei anderen Unternehmen.

00:27:55: generell muss man nicht noch vor Gesellschaften beziehen ich glaube das kreist einfach viel zu kurz sondern was man verstehen muss und das war damals mein Ansatz im übrigen ist einfach die Veränderung von unserem Lebensraum also indem wir leben Und das hat natürlich was mit Klima zu tun.

00:28:12: Da sehen wir es jetzt sehr aktuell.

00:28:13: und wer immer noch behauptet, wir haben keinen Klimawandel, den weiß ich ehrlicherweise nicht mehr wie man ist ihm anders... ...sehr trefflich zeigen kann an Hochwasser, an Sturmfluten, an Hagelkörnern die... Was solls ich in welcher Größe vom Himmel kommen?

00:28:26: Also von daher... Das aber nur eine Facette ja von dem gesamten Thema geht ja auch.

00:28:31: Ich hab's schon gesagt im Kreislauf Wirtschaft!

00:28:33: Wie die Bau-und Immobilienbranche.

00:28:35: Wir sind glaube ich ständig richtige Zahlen noch im Kopf habe.

00:28:38: Sechzig Prozent der gesamten Abfälle kommen aus unserer Branche.

00:28:42: Das muss man sich immer klar machen, was das heißt an Millionen Tonnen Anabfall die wir jedes Jahr für die Baubranche produzieren.

00:28:52: So können wir nicht weiter bauen weil es funktioniert.

00:28:54: so nicht kann so nicht funktionieren und das sind so die Themen die mich glaube ich dann ehrlicherweise schon von je her angetrieben haben.

00:29:01: deswegen habe ich auch am Anfang sehr viel im Umweltbereich gearbeitet.

00:29:04: das war dann eher mit dem Thema wo kommt eigentlich unser Wasser her?

00:29:07: Das ist jetzt aktueller denn je.

00:29:09: Wir haben Trinkwasserprobleme, wir haben Frischwasserproblemen, Städte rationieren mittlerweile ihr Wasser an bestimmten zu bestimmten Tagen München.

00:29:18: Jetzt gerade aktuell das Beispiel was es da klare Verordnungen gibt dass war damals vor sich angefangen hat vor dreißig Jahren noch nicht so das Thema.

00:29:24: ehrlicherweise aber sei damals schon zu erkennen dass wir in so eine Zeit rein laufen werden und Da wäre so mein Appell auch ehrlicherweise ein bisschen stärker mal den Wissenschaftlern zuzuhören, was die erzählen.

00:29:35: Wohin wir uns entwickeln?

00:29:37: Weil die denken voraus.

00:29:38: Die sind meistens zehn Jahre und weiter vorauss bei dem Thema und können viele über Modelle vorhersagen, über tolle technologische Hilfsmittel, die mittlerweile da sind.

00:29:50: Da kann man viel lernen.

00:29:53: Ja absolut!

00:29:55: Wie setzen Sie das konkret um in der OFW?

00:29:57: Was bedeutet das ganz praktisch dann beim Thema Nachhaltigkeit.

00:30:02: Wir haben ein eigenes Team für Nachhaltigkeits, dass unterschiedliche Disziplinen hat.

00:30:08: Wir versuchen dort im Grunde nochmal erst mal für unsere eigenen Projekte die zu analysieren.

00:30:12: wir haben das aber schon eine ganze Zeit lang länger gemacht und wir haben angefangen mit normalen Zertifikaten wie jeder andere auch.

00:30:21: haben das aber dann für uns weiterentwickelt und haben eigene Schwerpunkte gelegt.

00:30:25: Wir haben eigene Pilotprojekte entwickelt im Laufe der Zeit, es gibt in Wiesbaden ein tolles Gebäude, Platinum mit Photovoltaikfassade, mit einem Speicher für Energie.

00:30:34: Das ist ein Eisspeicher, der ist im Keller dort eingebaut.

00:30:37: also verschiedenste Technologien Holz- und Hybridgebäude also eben mit nachwachsenden Hölzern auch gearbeitet und versuchen im Grunde genommen einen eigenen Weg dort zu definieren.

00:30:47: wir haben eine eigene Qualitätsstandards bei uns im Haus auch definiert.

00:30:51: Was heißt das für unsere Immobilien?

00:30:53: Wohin wollen wir die entwickeln?

00:30:54: und wir haben sehr hohe Qualitätssdefinitionen gewählt, wie die Gebäude bei uns aussehen müssen unter dem Thema der Nachhaltigkeit.

00:31:03: Deswegen sind alle Gebäuden, die wir ehrlicherweise realisieren mindestens die GNB Gold wenn nicht auf ein Platinthema unterwegs aber nicht weil wir das aus Marketing-Zwecke machen wollen.

00:31:12: Das ist kein raner Selbstzweck sondern Weil wir schon das Verständnis haben, dort für die Zukunft im Grunde genommen nachhaltige Gebäude zu realisieren.

00:31:21: Am besten Gebäudepositivhäuser, die Energie liefern oder emissionsneutral sind.

00:31:27: also das sind so die Zielsetzungen, die wir bei der OFB haben und wir entwickeln das immer weiter mit den eigenen Mitarbeitern auch unsere Zielvorstellungen Und engagieren uns natürlich sehr viel.

00:31:38: Auch dort bin ich wunderts in der Start-up Szene, weil da sitzen die im Grunde genommen auch für die Zukunft denken und uns helfen im Grunden auch in Modellen, in neuen Technologien zu erkennen.

00:31:48: wohin entwickeln wir eigentlich?

00:31:49: was heißt?

00:31:51: Ich brauche ein Baustoffkatastor von meinem Gebäude.

00:31:53: Da liegt dann sehr nahe sich mit Madasta zusammenzusetzen.

00:31:56: oder wir reden mit anderen Startups wo wir versuchen dort die neuesten Ideen im Grundum zu adaptieren.

00:32:03: für uns für Projekte

00:32:09: Sie engagieren sich ja auch beim ICG, Institut für Corporate Governance.

00:32:14: Welche Rolle spielt für sie das G oder auch das S?

00:32:20: Das hat für uns als Entwickler einen hohen Stellenwert.

00:32:23: Ein oder andere erstaunt es dann immer, weil Projekte und Entwickler nicht unbedingt als diejenigen bekannt sind, die sich gerade um soziale Themen oder um soziales Engagement oder um Governance-Themen kümmern ist natürlich extrem stark geprägt durch unseren Gesellschaft.

00:32:39: Also unser Gesellschaft, da ist eine Bank ja es aber keine normale Geschäftsbank sondern ist ne Landesbank und diese Landesbank hat auch gesellschaftspolitische Aufträge und das ist für uns immer ganz wichtiges Aspekt in dem gesamten Tätigkeitsfeldern in denen wir unterwegs sind und deswegen sind wir eben auf diesem Thema.

00:33:01: Das ist der S und des G, wenn man es jetzt auf das Thema ESG bezieht.

00:33:06: E ist natürlich das ganze Thema Environmental oder Energy, je nachdem wie man's auch bezeichnen will.

00:33:11: die anderen Themen sind uns genauso wichtig und deswegen ist unser Engagement da drin hoch.

00:33:15: Wir haben zum Beispiel eigenes System über uns in einer gesamten Unternehmensgruppe wo es um das Thema Es geht.

00:33:21: was machen wir dort?

00:33:22: Wie trecken wir das?

00:33:23: Wo helfen wir in unterschiedlichsten Themengebieten?

00:33:25: Wir engagieren uns, wir stellen Mitarbeiter frei für solche Tage, wo wir im Grunde um Engagement auch umsetzen können.

00:33:32: Ist uns ganz wichtig in der Unternehmensgruppe und genauso ist das Governance Thema.

00:33:37: kann man sich vorstellen natürlich sowieso bei einem Unternehmen dass Bank als Background hat ein sehr essenzielles Thema auch mit dem wir aber auch im Grundum also ein hohes Gut umgehen.

00:33:47: ich kann nur sagen uns hilft das bei vielen Projekten weil bei uns hinterfragt keiner Ob wir irgendwelche Probleme auf der Steuerseite haben, welche Probleme auf die Finanzierungs- seite haben.

00:33:58: Weil wir nicht unbedingt den Gesellschaft der Bank haben sondern weil sie aber wissen in welchem Kontext wir unterwegs sind als Projektentwickler und das hat oft den Vorteil dass Wir dort Nicht immer unbedingt die besten Angebote abgeben müssen Sondern wenn man weiß dass wir liefern können Dass wir nur das versprechen was wir auch einhalten können dass wir auch das umsetzen was wir mal besprochen haben Also Vertragstreue, dass wir pünktlich zahlen also all diese ganzen Themen die da mit reinlaufen.

00:34:29: Das hilft uns auch gerade jetzt in dem wirklich schwierigen Umfeld.

00:34:35: Ja das ist nachvollziehbar!

00:34:37: Wenn mir mal den Blick nach vorne werfen worauf wird sich aus ihrer Sicht die Immobilienwirtschaft auch einstellen dürfen in den nächsten Jahren?

00:34:50: Ich glaube, es wird einen grundlegenden Wandel geben.

00:34:52: Wenn wir nicht gerade schon mittendrin sind aber der wird noch länger andauern und wird noch sehr viel stärker glaub ich herausfordernd werden für viele Akteure in dieser Branche weil wir uns darüber im Klaren sein müssen wie wollen wir zukünftig leben?

00:35:09: Wie wollen wir zukünftig bauen?

00:35:12: Welche Immobilien brauchen wir eigentlich machen?

00:35:14: Weil wir haben ganz viel neu gebaut.

00:35:17: Wir reden auch immer nur über Projektentwicklung, ehrlicherweise also Neubau.

00:35:21: Wir reden aber Projektentwickelung im Bestand.

00:35:24: Ein ganz großes Thema.

00:35:25: wir haben ganz viele Gebäude gebaut.

00:35:28: die kommen jetzt in die Jahre in Anführungszeichen weil sie gebäudetechnisch natürlich irgendwann modernisiert werden müssen.

00:35:34: aber wo wir auch das Thema haben müssen wie nachhaltig sind denn diese Gebäuden wirklich die wir dahingestellt haben?

00:35:39: Wir reden davon, dass wir viel weniger Bürofläche brauchen.

00:35:44: Bin ich nach wie vor der Meinung, wir haben Riesenflächen an Überhang im Bürobereich?

00:35:49: Welche sind das?

00:35:49: Das sind in der Regel nicht die Top-Lagen.

00:35:52: Die werden funktionieren, da wird es immer Nutzer geben.

00:35:55: Das sind eher die, die in den Randlagen sind.

00:35:57: Die wären schwieriger sein.

00:35:58: Da muss man sich über Nachnutzungsgedanken machen und wir müssen uns glaube ich auch mal damit befassen, wie recyceln wir alte Gebäude?

00:36:07: Also da wo wir wirklich keine Nutzung mehr finden, lassen wir die dann als Ruhine stehen.

00:36:14: Oder was passiert?

00:36:15: Können wir nicht mal auf die Idee kommen, die zu recyceln und die Flächen, die wir versiegelt haben wieder zu entsiegeln?

00:36:22: Klar ist das eine wirtschaftliche Frage!

00:36:24: Das macht keiner freiwillig.

00:36:26: aber ich glaube wir kommen irgendwann an diese Diskussionspunkte auch ran weil wir können nicht weiter versiegeln, wir können dich weiter zubauen sondern wir müssen auch mal wieder rückbauen.

00:36:37: Was denken Sie, welche Immobilis in zwanzig Jahren gar nicht mehr geben wird?

00:36:44: Das finde ich ehrlicherweise schwer zu beantworten.

00:36:47: Also ich glaube mal rein von der Überlegung her wird es weniger Bürogebäude geben als heute.

00:36:51: da bin ich felsenfest von überzeugt wenn wir weiterhin Ein Zuwanderungsland in Deutschland sind, was wir per se sind und was ja glaube ich auch brauchen demografisch gesehen.

00:37:04: Und finde ich auch vollkommen richtig dass wir das sind reden wir immer über Wohnraum.

00:37:08: Das heißt wir brauchen eigentlich im Moment noch mehr Wohnraum weil der reicht nicht aus den wir heute haben.

00:37:13: es heißt da wird's eher eine Zunahme geben.

00:37:17: Wir werden aber glaube ich so hart das klingt in dem industriellen Sektor glaube ich verlieren.

00:37:23: das heißt wir werden weniger Fabriken haben.

00:37:25: wer werden weniger Diese Art von Industrie auch bei uns haben.

00:37:30: Die Automobilindustrie wird rapide abnehmen, das ist ein Riesenproblem für Deutschland sein weil die natürlichen Auto geprägtes Land sind.

00:37:37: ich habe lange Jahre in Stuttgart gelebt ich hab da auch gearbeitet.

00:37:42: Das sieht man heute schon wenn man dort hinfährt was das für Auswirkungen hat und die werden noch zunehmen.

00:37:46: also es heißt wir werden schon einen Wandel weghaben Von den Fertigungsstraßen, von der industrialisierten Themen mehr hin in die digitalen Themen auch da werden und damit einhergehend für zwei Änderungen geben.

00:37:58: Was würden Sie jungen Menschen heute raten, die in der Immobilienwirtschaft einsteigen?

00:38:09: Ich glaube was sage ganz wichtig ist sich immer klar zu machen dass die Immobilie Wirtschaft im Riesentransformationsprozess ist.

00:38:17: Das sind aber viele Branchen im Moment, ehrlicherweise könnte man den jungen Leuten auch sagen guck dir die Automobil-Hassistree an, guckt er dem Maschinenbau an.

00:38:23: Guckt ihr.

00:38:23: also da gibt es viele, viele, vielen Branchen die ähnlich unterwegs sind?

00:38:27: Also von daher ist das glaube ich nicht so sehr wirklich eine hilfreiche Argumentation.

00:38:32: Aber ich glaube was ganz wichtig ist, ist das Thema Digitalisierung sich immer klar zu machen dass wir in einem Transformationsprozess drinstehen auf einen höheren Digitalisierungsgrad, in der Immobilienbranche.

00:38:47: Also dass man sich aneignet sollte hoch digital unterwegs zu sein und eher in solche Bereiche zu gehen.

00:38:54: Und glaube was auch ganz wichtig ist nach wie vor das Thema Nachhaltigkeit, Material, Recyclebarkeit, Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Themen für die Zukunft, für die Immobilianbranche.

00:39:08: Das sind glaube ich wesentliche Themen, die man dort glaube ich den jungen Leuten mit auf dem Weg geben kann und sich ehrlicherweise auch international zu orientieren.

00:39:18: Weil ich glaube schon wenn man das auch sieht im Kontext also ich habe viel wie gesagt eine Zeit lang international gearbeitet.

00:39:25: Ich kann es jedem nur empfehlen im Grunde genommen in frühen Jahren ins Ausland zu gehen zu schauen was es dort gibt Viele Freunde, die im Moment sehr stark in Indien unterwegs sind dort auch Projekte realisieren oder umgekehrt über Netzwerk haben.

00:39:41: Da passiert enorm viel da gibt es riesen Nachholbedarfe und wer da in so einem Bereich Lust hat zu arbeiten der findet immer einen Arbeitsplatz für allerdings eher analog und eher an Deutschland unterwegs ist.

00:39:53: das wird glaube ich ein Auslaufenmodell werden irgendwann.

00:39:57: Ich bin hier sehr beruhigt, dass Sie den Fokus so sehr auf Nachhaltigkeit legen.

00:40:01: Weil ich in letzter Zeit den Eindruck gewonnen habe das da bei vielen Unternehmen so ein bisschen unter dem Tisch fällt oder täuscht mein Eindruck.

00:40:09: Ja nein es ist leider so.

00:40:12: also ich glaube es hat an Fahrt verloren weil natürlich die Märkte schwieriger werden.

00:40:17: und das Thema Wirtschaftlichkeit Ich finde es ja schade, dass man in den Jahren wo wirklich alles ging.

00:40:22: Wo man jedes Projekt verkaufen konnte, wo jeder Unmengen ein Geld verdient hat in der Immobilienbranche, meine ich dafür genutzt hat zu digitalisieren und im Grunde nachhaltiger zu werden um dort Standards besser zu etablieren an dieser Stelle.

00:40:36: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das immer schwieriger.

00:40:40: aber es wird sich einfach zeigen, dass wir zukünftig im Grund nur noch einfach dieses Nachhaltigkeits Thema wieder stärker in dem Fokus nehmen müssen Weil wir ansonsten Gefahr laufen, Projekte zu realisieren die.

00:40:54: Keine wirtschaftliche Zukunft auch haben und die auch keine Nutzer finden weil die Nutzer sind nach wie vor auf dem Weg umsuchen sich diese Gebäude.

00:41:02: Wir haben gerade letzte Woche wieder einem großen Pitch teilgenommen wo es darum geht an solches Gebäudes zu revitalisieren geht um hoch aus in Frankfurt.

00:41:10: da ist die klare Aussage das ein internationaler Investor der sagt was muss ich alles machen?

00:41:16: Was muss ich an diesem gebäude verändern?

00:41:18: Wir wollen noch den Rohbau stehen lassen.

00:41:20: Das ist doch richtig, ne?

00:41:20: Weil wir sparen doch ganz viel CO²-Emissionen ein.

00:41:23: Also genau die Themen sind alle bei den internationalen Investoren da und ich glaube es ist ganz wichtig dieses Thema auch weiterzutransportieren und auch weiter darin oder damit zu arbeiten.

00:41:35: Würden Sie sagen... Ich habe jetzt gerade die Internationalen Investorinnen auch nochmal angesprochen.

00:41:39: Gibt's dann nochmal einen Unterschied zwischen internationalen Investment und auch was die Investition hier durchdeutsche?

00:41:48: mögliche Investoren angeht.

00:41:53: Würdest du es differenzieren?

00:41:56: Also ich würde es schon differenzierend, weil auch ehrlicherweise im Moment kein deutscher Investor fast im Markt da ist.

00:42:01: Man muss man ehrlicherweise ganz nüchtern sagen, weil ... Ich könnte Ihnen jetzt keinen nennen der in den letzten zwölf Monaten große Transaktionen gemacht hat.

00:42:11: Insofern haben wir ein Problem mit den deutschen Investoren.

00:42:14: und die internationalen Investoren, die schauen halt anders auf dem deutschen Markt als die deutschen Investore.

00:42:18: Das is so!

00:42:20: Und die haben auch andere Rendite-Erwartungen, die haben aber auch andere Erwartungen an Gebäudestandards.

00:42:25: Weil sie natürlich in der Regel große Corporates als Mieter dabei haben also große internationale Konzerne unternehmen, die einfach gewisse Standards definieren und ich glaube damit sollte man sich schon beschäftigen auch weil es schon wichtig ist zu verstehen und das ist für mich immer extrem prägend gewesen was will der Kunde?

00:42:46: Nicht was will ich bauen?

00:42:47: Was ist eine tolle Immobilie, weil das interessiert ehrlicherweise kein.

00:42:51: Sondern die Frage ist... ...was erwartet denn der Nutzer von mir?

00:42:55: Was is dem Nutzer seine Idee?

00:42:57: oder was will der Investor, der viel Geld in so ein Gebäude investiert?

00:43:02: Was es dem seiner Absicht, was ist dem seinen Anlageperspektive?

00:43:05: Warum will er in das Gebäudere investieren?

00:43:07: Warum wird dein Immobilier investieren wenn er parallel am Geldmarkt im Grunde eine höhere Entde erzielen kann?

00:43:13: Also das sind ja die Themen, die man sich immer wieder fragen muss gerade in den Wettbewerb des Kapitals.

00:43:19: Das im Moment da ist und es wird noch lange so sein.

00:43:22: der Wett Bewerb was ist der Vorteil von einem Immobilie?

00:43:25: Warum kauft er jenige eine Immobilier?

00:43:27: und umso wichtiger ist dann zu wissen warum mietet jemand eine Immobilie warum?

00:43:31: Warum geht der Mieter X Y jetzt lieber an das Gebäude als in das andere Gebäudel?

00:43:35: Und dass es nicht weil ich einen tollen Architekten hatte der XY hieß sondern hat für den Ganz andere Kriterien.

00:43:42: Und die muss man, glaube ich verstehen.

00:43:43: und ich habe eine Zeit lang für Burninger gearbeitet.

00:43:47: Ich hab immer den Immobilienbereich geleitet.

00:43:50: Auf der Handelsseite tätige ich logischerweise nicht.

00:43:53: Aber man kann in so einem Unternehmen lernen was Kundenzentrierung heißt?

00:43:58: Was Verstehen heißt, was Kundenwünsche sind?

00:44:02: Weil das ist der Antrieb für jeden Einzelhändler meiner Meinung nach zu verstehen, was will der Kunde?

00:44:07: Warum kauft er bei uns?

00:44:08: Der kann auch mit Tür weitergehen und dort kaufen Und genau so ist aber eine Immobilienbranche auch, der kann dann natürlich weitergehende anderes Gebäude mieten.

00:44:14: und das ist das was ich glaube die Immobilie brauche noch viel stärker verstehen muss.

00:44:20: Der Wettbewerb des Kapitals ist ein schöner Ausdruck.

00:44:24: Herr Doktor Schade Sie sind ja öfters in Podcast.

00:44:27: gibt es irgendwie wir kommen jetzt einmal nicht zum Schluss?

00:44:30: Eine Frage die Ihnen noch nie gestellt worden ist wo sie aber immer denken dass wäre cool wenn die mir mal jemand stellen würde

00:44:38: Da hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht, ehrlicherweise.

00:44:41: Was Sie immer schon mal loswerden wollten?

00:44:45: Nee, kann ich Ihnen jetzt ehrlicherweise so ad hoc gar nicht sagen, weil ich schon jemand bin der eigentlich im Grunde um seine Themen die er mit dem man so zu tun hat oder die einen umtreiben.

00:44:56: Jetzt stärker aufs Business aber auch stärker sozusagen aus einer Persönlichkeit heraus im Grundum schon versucht auch zu positionieren.

00:45:02: und auch in den Unternehmen für die ich immer gearbeitet habe ist natürlich das eine immer Die wirklich die Business-Seite, also das geschäftliche Thema.

00:45:09: Aber auf der anderen Seite auch darüber nie zu vergessen dass wir mit ganz vielen tollen Menschen arbeiten in dem Unternehmen und dort natürlich auch ganz viele neue Ideen und neue Themen auch entstehen.

00:45:20: Also das ist glaube ich finde immer ganz wichtig egal in welchem Job man unterwegs ist zu verstehen, dass wir im Rundum in Teams arbeiten.

00:45:26: Weil ich kann nur in Teams Arbeiten.

00:45:28: Also ich hab noch nie alleine ein Projekt geleitet.

00:45:31: Wenn wer immer sagt ja... Ich habe das Projekt gemacht und er sagt na klar war's vielleicht der Projektleiter aber da waren noch fünf, zwanzig andere dabei weil es ist immer ein Teamwork!

00:45:40: Und das ist glaube ich immer ganz wichtig zu verstehen und von daher versuche ich immer meine Themen wirklich zu positionieren oder zu setzen und ich wüsste jetzt keine Frage die da offen geblieben wäre.

00:45:49: Ich erwase die nicht so stark umtreibt.

00:45:53: Eine umtrebt uns noch

00:45:56: Ich höre zu.

00:45:57: Was begeistert Sie denn außerhalb der Immobilienwelt?

00:46:02: Das ist, hat ein bisschen was mit Kunst zu tun.

00:46:05: ehrlicherweise weil ich schon hin und wieder gerne mal in Kunstausstellung gehe und auch das eine oder andere ehrlicherweise auch in der Zwischenzeit selber erworben habe und immer wieder so ein bisschen zu schauen.

00:46:16: Das finde ich immer sehr inspirierend, weil es ein ganz anderer Zugang ist in den ganz anderen Bereich hinein um zu verstehen, was machen sich Künstler Für?

00:46:26: Gedanken zu Ihren Bildern, aber nicht nur Bildern sondern auch zur Installation oder Skulpturen oder was auch immer sich dahinter verbirgt finde ich immer sehr spannend.

00:46:34: Kann man mich relativ schnell für begeistern?

00:46:36: ja

00:46:38: gut.

00:46:40: Schön zu wissen vergessen Sie ihren Job dann dabei auch manchmal wenn sie noch Kunstausstellung sind?

00:46:45: Das kann schon passieren, ja?

00:46:47: Dann ist der ehrlicherweise mal ganz weit weg.

00:46:50: Aber da gibt es auch Gott sei Dank ein paar andere Themen, wo mir das passiert.

00:46:53: Also das finde ich immer ganz wichtig, dass man trotz allem aber auch mal wirklich abschalten kann und auch mal dann andere Themen in Vordergrund kommen.

00:47:02: Also, das ist so.

00:47:03: Ja also das kann ich glaube ich auch ganz gut.

00:47:08: Sehr gut!

00:47:08: Herr Dr.

00:47:09: Schade vielen, vielen Dank für das Gespräch.

00:47:13: Die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

00:47:16: Vielen Dank für Ihre

00:47:30: Zeit.

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