Sandra Altmann, Vorständin, Wohnstätte Krefeld Wohnungs-AG

Shownotes

„Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Dieser Satz von Sandra Altmann passt eigentlich ziemlich gut zu vielen Themen, über die wir im aktuellen SphereRaum Talk gesprochen haben.

- „Wohnen kann man nicht isoliert denken.“ Für Sandra gehören Quartier, Mobilität, Energie, Infrastruktur und soziale Angebote zusammen. Am Ende geht es nicht nur um Wohnqualität, sondern um Lebensqualität.
- „Bestands- und Neubauinvestitionen konkurrieren um diesen einen Euro, den wir investieren.“ Neubau oder Bestand? Beides ist notwendig. Gerade für sozial orientierte Wohnungsunternehmen ist das eine enorme Herausforderung: bezahlbare Mieten sichern, den Bestand klimagerecht entwickeln und gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen.
- „Es geht darum, Haltung zu übernehmen.“ Für Sandra bedeutet das unter anderem, Verantwortung für bezahlbares Wohnen, soziale und ökologische Verträglichkeit sowie Gleichberechtigung zu übernehmen – und diese Haltung auch tatsächlich zu leben.
- Und dann ist da noch Female Leadership. Sandra erzählt offen von Situationen, in denen sie trotz ihrer Position als Vorständin für eine Kellnerin, Assistentin oder „Ehefrau von irgendwem“ gehalten wurde. Sie nimmt vieles mit Humor. Gleichzeitig zeigt ihre Geschichte, dass sich bei Rollenbildern noch einiges bewegen darf.

Und vielleicht schließt sich damit der Kreis zum ersten Satz: „Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Nicht nur persönlich, sondern auch als Branche.

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