Felix Grelck, Managing Director Development, MOMENI Group

Shownotes

Im Gespräch mit Felix Grelck ging es nicht um große Worte, sondern um das, was Projektentwicklung im Alltag wirklich ausmacht. Um Verantwortung, welche nicht erst am Ende eines Projekts beginnt, sondern sich durch alle Phasen zieht:

Felix hat das anhand einiger Beispiele sehr klar beschrieben:
- Mietverträge müssen flexibler werden.
- Entscheidungen werden im Team getroffen und nicht entlang einzelner Zuständigkeiten.
- Projekte funktionieren nur, wenn Verantwortung aktiv übernommen wird.
- Und wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen, wenn es notwendig ist.

Das zeigt sich besonders in komplexen Bestands- und Innenstadtprojekten wie dem Trinkhaus Carré oder den UNIQ Towers. Dort geht es nicht nur um Entwicklung, sondern um laufendes Lösen von Problemen. Mit dem Anspruch, jedes Detail im Blick zu behalten und Projekte konsequent weiterzubringen.

Bei MOMENI wird das intern als „MOMENI-Familie“ beschrieben: kurze Wege, viel Vertrauen, klare Erwartungen. Und genau daraus entsteht am Ende das, worum es in der Projektentwicklung eigentlich geht: funktionierende Gebäude, die langfristig Bestand haben.

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Sphere Raum Talk, dem Podcast rund um Immobilien, Bauen und Architektur.

00:00:11: Präsentiert vom Rotonda Business Club und Jung!

00:00:16: Wir freuen uns sehr, dass ihr heute mit dabei seid.

00:00:23: Herzlich Willkommen bei Sphärium Talk, den Podcast rund Um Immobilie bauen und Architektur.

00:00:28: Mein Name ist Natalie Bräuninger.

00:00:29: ich bin von Rotonda business club und normalerweise sitzt neben mir an der Otto Seebizek von Jung.

00:00:35: Die ist heute leider krank, deswegen habe ich alleine das für Gnügen zu sprechen mit.

00:00:39: Felix Greilg?

00:00:40: Ich freue mich sehr, dass ich heute da sein darf!

00:00:42: Sehr schön.

00:00:43: Felix, du bist von der Momenikruppe.

00:00:46: Was ist deine Position?

00:00:47: Ich bin Managing Director und mitverantwortlich für unsere bundesweiten Development-Aktivitäten.

00:00:54: Super, ihr tut hier das Trinkhauskarrieren Düsseldorf umbauen.

00:00:58: Das Wallhaus in Hamburg macht dir gerade... Und das schon fertig, sorry.

00:01:04: Und ich bin sehr gespannt, was du noch von den Projekten erzählst.

00:01:07: Du engagierst dich zeitlich auch beim Juilli und ich freue mich sehr auf die nächsten dreißigvierzig Minuten.

00:01:13: Damit dich die Zuhörerinnen und Zuhören ein bisschen besser kennenlernen dürfen haben wir eine schnelle Fragerunde vorbereitet.

00:01:19: keine Angst ist ganz harmlos Kaffee oder Tee?

00:01:24: Morgens um sechs hast du mir gerade gesagt

00:01:26: Ja gerne früher.

00:01:27: Ich bin eigentlich Team fünf Uhr

00:01:29: Dass er übrigt.

00:01:30: die nächste Frage Frühaufstehe oder Nachtäule

00:01:33: Früher aufstehe, manchmal aber auch Nachtrunde.

00:01:35: Okay und wann gehst du dann ins Bett wenn du morgens um fünf aufstehst?

00:01:40: So gegen zehn, elf.

00:01:45: Was war dein erster Berufswunsch als Kind?

00:01:48: Schwierige Frage, Pilot war es glaube ich.

00:01:51: Ich wollte relativ früh Pilot werden.

00:01:55: Ich hatte einen Freund und der Vater war Pilot bei der Lufthansa und das hat mich immer von Anfang an fasziniert.

00:02:01: Aber irgendwann kam so ein bisschen die Vernunft und auch über die Schule.

00:02:05: Ein bisschen geguckt, wo die Stärken liegen und die schwächen vielleicht?

00:02:09: Und ja dann wie manche Abiturienten habe ich damals überhaupt nicht gewusst was ich machen soll und warum der erst mal... ...in halbes Jahr in Australien um mich zu finden nach der gymnasialen Reise Nach dem Abiturt und das hat mir sehr gut getan.

00:02:24: damals und da hab' ich mich neu sortiert und habe mich für den Bereich Immobilien entschieden.

00:02:29: Okay!

00:02:30: Sehr cool.

00:02:31: Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachtisch?

00:02:36: Ich lese nicht sehr viel.

00:02:39: Wenn ich lese, dann gerne etwas wirtschaftsbezogenes... Ich habe ein Buch von Steven Schwarzman im CEO von Blackstone gerade auf dem Tisch liegen aber noch nicht angefangen zu lesen.

00:02:51: und zuletzt hab' ich gelesen die Ein-Prozent-Methode.

00:02:55: Sehr gutes Buch!

00:02:58: Ich hab' bisschen was in den Alltag integrieren können.

00:03:00: also ich kann sagen es funktioniert konnte man gut lesen, kann ich dir empfehlen.

00:03:04: Ja

00:03:04: ja, habe ich auch probiert und Kinderbücher wahrscheinlich?

00:03:06: Kinderbühcher einige, gute Nachtgeschichten, einige Conny immer wieder.

00:03:12: Ich würde überhaupt einen ganz stolz, dass ich mittlerweile fast alle Conny-Bücher kenne und auch sicherlich die Mehrzahl an Pixiebüchern.

00:03:19: Das gehört dazu.

00:03:21: Und ich bin vor allen Dingen spannend wie sich die Kinderbuche zu meiner Kindheit verändert haben.

00:03:25: Und das ist manchmal echt schön, welche tollen Bilderbüche es auch noch gibt.

00:03:29: Da schwägt man dann so ein bisschen in der Vergangenheit.

00:03:31: Das ist ganz schön.

00:03:32: Es sind schöne Abwechslungen zum manchmal etwas stressigen Eintag.

00:03:35: Das

00:03:35: glaube ich dir!

00:03:37: Welche App benutzt du am häufigsten?

00:03:40: LinkedIn, würde ich sagen und WhatsApp.

00:03:44: Dein Lieblingsort hier in Düsseldorf

00:03:47: Die Königseilie

00:03:49: Ganz klar!

00:03:50: Welcher Start hat dich zuletzt beeindruckt und warum?

00:03:54: Amsterdam hat mich sehr beeindruckт weil in Amsterdam eine ganz tolle Stimmung ist.

00:04:00: Es sind ganz, ganz tolle Menschen.

00:04:01: Ich hab immer das Gefühl wenn ich da bin dass ich total uncool bin und dass sich wieder was gelernt habe auch wenn ich nur einen Wochenende da bin.

00:04:09: also ich liebe Amsterdam, ich liebe auch Kuppenhagen weil die denen finde ich einfach ein bisschen weiter sind in ihrem Denken und ein bisschen mutiger insbesondere was das Thema Fahrrad angeht und wie ich alles miteinander verknüpfen kann im innerstädtischen Kontext.

00:04:23: Das sind so meine zwei Lieblingsstädte die ich habe neben Hamburg natürlich

00:04:27: Neben Hamburg.

00:04:28: du bist gebürtig aus Hamburg

00:04:29: Ich bin ein richtiger Hamburger Jung, wie man so schön sagt.

00:04:32: Born and raised und lebe auch immer noch in Hamburg heute etwas außerhalb.

00:04:36: Wir sind mit der Familie ein bisschen ins Grüne gezogen aber Lebensmittelpunkt ist nach wie vor Hamburg.

00:04:41: Okay,

00:04:41: okay.

00:04:42: Kopenhagen wird tatsächlich ganz oft genannt hier als Antwort.

00:04:47: Gibt es was, was dich außerhalb deiner Arbeit begeistert?

00:04:50: Aber kaum jemand über dich weiß?

00:04:52: Ich koche sehr gerne!

00:04:54: Ok, was kannst du besonders gut?

00:04:57: Gulasch Und ich habe jetzt einen Pizzarofen geschenkt bekommen zum Geburtstag vor einigen Tagen und ich bin ganz gespannt, ob ich da eine neue Leidenschaft für mich entdecke.

00:05:07: Das Thema Teig, Brotbacken würde man mir nicht zutrauen glaube ich aber es ist eine große Leidenschaft von mir und das auch so mein da wo ich meinen Ruhrpunkt finde also uns am Samstag beginnt gerne mal auf dem Markt und endet dann mit einem sehr leckeren Essen, mit Freunden am Samstagabend.

00:05:24: Und den ganzen Tag über ist das eine tolle Reise, eine meditative Reise für mich uns auch schön meine beiden Kinder da mittlerweile zu integrieren und denen auch das Thema gesunde Ernährung frisch gekochte Ernährungen beizubringen.

00:05:38: Das ist ne große Leidenschaft von mir schon seit vielen Jahren.

00:05:40: Wie alt sind die Kids?

00:05:41: Die sind zwei, nicht zwei sondern vier und sechs.

00:05:45: Junge und Mädchen, spannendes Alter.

00:05:47: Unser Mädchen kommt Clara heißt sie, die kommt jetzt dieser in die Schule.

00:05:52: Insofern ein großer Meilenstein der für uns auch diese sehr ansteht und Theo ist unser kleiner Wirbelwind.

00:05:58: Aber es ist eine große Freude und das ist ein toller Ausgleich zum Alltag und ich will's nicht missen.

00:06:03: Auch wenn manch mal bisschen mit Jean-Glianz zu tun hat zwischen Familie im Alltag oder Berufsalltag.

00:06:09: aber ich glaube wir kriegen das ganz gut hin.

00:06:11: Sehr cool!

00:06:13: Letzte Frage drei Adjektive wie andere dich beschreiben würden?

00:06:17: Groß

00:06:18: Ja

00:06:20: Selbstbewusst.

00:06:21: Okay

00:06:22: und jetzt hier streng mich.

00:06:24: okay cool das wird dann vielleicht der linken aufhänger post.

00:06:28: nein mal schauen ok du bist die zeit lässt uns mal einsteigen in dein werdegang so ein bisschen seit zehn jahren bei momini und bist mit dem unternehmen quasi groß geworden und bis im sommer zwanzig vierundzwanzig managin director geworden.

00:06:44: Du hast vorhin gesagt, du wolltest eigentlich Pilot werden.

00:06:46: Wie war so der Einstieg in die Immobranche?

00:06:48: und warum Momeni?

00:06:49: Und holen uns mal ein bisschen

00:06:50: ab.".

00:06:51: Das war nicht der direkte Weg zum Momenie!

00:06:53: Ich habe klassisch mit einer kaufmännischen Ausbildung begonnen als Immobilienkaufmann bei einem Hamburger Bauträger.

00:07:01: Der hat damals ja Mietwohnungen für seinen eigenen Bestand gebaut aber vor allen Dingen auch Eigentumswohnung.

00:07:07: Und ich bin dort drei Jahre lang durch alle Abteilungen gelaufen.

00:07:11: Sportträgergeschäft ist ja sehr ähnlich auch dem Projektentwickler-Geschäft und habe dort sehr, sehr tiefe Einblicke bekommen.

00:07:17: Es gab aber nach der Ausbildung für mich in den Unternehmen keine Stelle die ich wollte.

00:07:23: Ich hab dann halbes Jahr noch im Controlling gearbeitet, habe aber relativ schnell gemerkt dass das reine Zahlenwerk für mich nicht ausreichend ist sondern dass sich so ein bisschen Hands on unterwegs sein möchte mir auch mal die Finger und die Klamotten schmutzig machen möchte Und bin dann über eine Initiativbewerbung zu Momeni gekommen in.

00:07:44: Ja, seit zwei tausend und vierzehn Teil der Momenigruppe.

00:07:47: da war das Unternehmen damals zehn Jahre alt.

00:07:50: ich glaube wir waren zehn bis fünfzehn Mitarbeiter und heute sind wir ja auf über hundertfünfzig Mitarbeiter angewachsen.

00:07:58: also ein sehr starkes Wachstum.

00:07:59: auch die letzten jahre miterlebt viele Geschäftsbereiche die neu ausgebaut worden sind die Projekte größer geworden sind spannender herausfordernder.

00:08:08: Und ja, es war dankbar dass ich in eine Zeit gekommen bin die Nacht der Weltwirtschaftskrise.

00:08:15: Eigentlich nur einen Weg kannte und ich empfinde das natürlich als große Herausforderung momentan welche Situation wir dort draußen haben.

00:08:25: jetzt mittlerweile fünf Jahre in Anführungsstrichen Krise mal schauen wie lange ist jetzt noch dauert.

00:08:30: Wir dachten alle dass es dieses Jahr eigentlich wieder bergauf geht.

00:08:34: Aber warum ich das erzähle ist, für den persönlichen Werdegang vielleicht auch mal nicht schlecht die Kehrseite zu kennen und nicht nur einen aufstrebenden Markt wo wir Faktoren erzielen jenseits von dreißigfach.

00:08:46: Und alle Fehler die man gemacht hat irgendwo kompensiert werden können sondern dass es jetzt wirklich sich die Spreu vom Weizen trennt und man sehr stark die Ärmel hoch krempeln muss und ins Detail gehen muss.

00:08:59: und ja jetzt zeigt sich im Prinzip wer den richtigen Rucksack auch auf dem rücken hat Und das Zeug hat tolle Immobilien auch fertigzustellen.

00:09:07: Total!

00:09:08: Was hat dich in der Zeit am meisten geprägt, waren es die Projekte oder die Menschen dahinter?

00:09:13: Beides.

00:09:15: Vor allen Dingen die Projekte muss ich sagen.

00:09:18: wir arbeiten immer mit sehr, sehr namenhaften Architekten zusammen.

00:09:20: Das heißt das Thema Designphilosophie spielt bei uns eine große Rolle.

00:09:23: Qualität aber auch die Nutzer dahinter also von der ersten Anbahnung eines über einen Mietinteressenten Dann ein Mietvertrag abschließt bis hin zur fertigen Fläche.

00:09:36: Das ist unglaublich spannend dieser Prozess und dann am Ende ganz stolz, dann auch den Schlüssel zu übergeben für die neue Mietfläche und glückliche Gesichter zu sehen.

00:09:43: Das sind so Momente, die man einfach gerne hat.

00:09:46: aber so ein Projekt besteht ja nicht nur aus Mieterübergaben sondern viele Themen dahin und vor allem dieser Teamansatz denen es braucht auf allen Ebenen gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

00:09:56: das Das finde ich sehr, sehr spannend und das spiegelt auch so die Arbeitsweise wieder.

00:10:03: Die ich auch befürworte, die wir auch beim Omni-Leben ganz stark im Team zu arbeiten dieses gemeinsam an einem Ziel arbeiten und dann noch gemeinsame Erfolge feiern.

00:10:15: Du hast ja relativ früh Verantwortung übernommen also ich... du mir jetzt schwärme Schwärmen schätzen und ich weiß doch nicht wie alt du bist.

00:10:21: Sagst du es uns gerade?

00:10:22: Ich

00:10:22: bin grade thirty fünf geworden.

00:10:23: okay Hat sich das so entwickelt, war das ein bewusster Weg?

00:10:27: Hast du gedacht ich möchte immer schon mal gerne Managing Director bei Momeni werden oder wie?

00:10:32: Du hast ja gesagt, du bist ja zielstrebig.

00:10:34: Ich bin sehr zielstrebig, aber in der Schule auch unglaublich faul gewesen.

00:10:39: Es wurde mir auch immer in diversen Elterngesprächen auch gesagt und zuhause am Essens-Tisch dann auch mit einmalende Zeigefinger gehoben was ich eigentlich das Zeug habe, aber ich dann irgendwie andere Dinge im Kopf hatte.

00:10:51: Das hat sich ein bisschen geändert als ich ins Bruchsleben gekommen bin weil es mir einfach sehr viel Spaß gemacht hat und ich gemerkt habe, okay.

00:10:57: Ich hab das Richtige gefunden.

00:10:59: Ich habe dann damals parallel zu meiner Ausbildung angefangen zu studieren... ...und ich behaupte auch bis heute, dass mir diese Studierend leicht gefallen ist neben dem Job, weil es sehr praxisnah auch gewesen ist und ich dieses Abstrakte hatte im WL-Studium was dann an der klassischen Hochschule läuft und danach geht man in den Berufseinstieg.

00:11:16: Das war bei mir anders!

00:11:17: Ich habe das immer alles parallel gemacht und ja, ich fand das sehr, sehr spannend frühzeitig Verantwortung in den Projekten zu übernehmen.

00:11:28: Ich hab damals ein Kollege, der bei uns aufhörte und dann brauchte es jemanden in der Federführung für einen Projekt.

00:11:35: das Wallhaus damals im Hamburg am neuen Wall auch heute noch ein wunderschönes Haus freue mich immer wieder wenn ich dran vorbeigehe Ja wo ich ins kalte Wasser geworfen wurde.

00:11:45: Das wurde in Einzelvergabe durchgeführt, zwar mitten in der Bauphase wurde gerade begonnen mit der Fassade Werden.

00:11:53: sehr anspruchsvolle Mieter werden anspruchsvolle Architektur bauen im Bestand.

00:11:57: Und ja, ich konnte eigentlich nicht anders als Verantwortung übernehmen weil ansonsten wäre das Projekt nicht erfolgreich gewesen.

00:12:03: und diese Erfahrung die hat mich geprägt und die hat glaube ich auch dazu geführt dass sich Nicht Karriere geil bin aber mir macht er schon Spaß hier und da auch einfach voranzugehen Entscheidungen zu treffen.

00:12:20: Das macht natürlich keinen Spaß mal auf den Deckel zu bekommen, wenn man irgendwie einen Fehler gemacht oder irgendwas schief gelaufen ist.

00:12:26: Aber zum Glück teuer-teu ist es meistens gut gegangen und ich habe da auch viel Vertrauen von unserer Geschäftsführung bekommen.

00:12:33: Ein bisschen Mentorship auch im Unternehmen gehabt von Alireza Momeni unserem Unternehmensinhaber aber auch von Dr.

00:12:41: Hannio Hautz der auch schon seit vielen Jahren bei Momenii ist und wir eigentlich so ein gemeinsames Weg dort haben.

00:12:46: Dann hab ich viel gelernt von den beiden auch und die haben mich immer machen lassen.

00:12:50: Ich glaub, das ist eine große Chance gewesen für mich.

00:12:53: Und ich wurde überhaupt nicht auf sie genutzt.

00:12:56: Mal schauen was noch kommt.

00:12:57: Ja, ich bin jetzt wie eben angesprochen, schon vor einem Jahr.

00:13:02: Aber ich muss sagen, gerade mit den Kindern, die zu einigen Jahren hinzugekommen sind, da denkt man mal anders über einige Themen nach.

00:13:09: Also ich hab die Zeit sehr effizient genutst weil ich wusste irgendwann, ich möchte Kinder haben ... verlangsamt sich der Prozess dann mal ein bisschen.

00:13:18: Die Prioritäten verschieben sich natürlich, wenn du sagst Mentorship war extrem wichtig machst du das jetzt auch schon anders rum dass du im Unternehmen so siehst wer hat Potenzial oder die besonders förderst?

00:13:31: Wie führst Du?

00:13:33: Wir versuchen natürlich die richtigen Leute für uns zu gewinnen.

00:13:35: also wir haben sehr dezidiert einen Auswahlprozess bei uns.

00:13:38: auch ist nicht ungewöhnlich dass Personen vier fünf mal zu einem Gespräch kommen, weil sie immer unterschiedliche Leute bei uns kennenlernen.

00:13:47: Also es gibt natürlich über unsere Personalabteilung die so das Erstgespräch führen einfach mal kennenlern kommt das generell in Frage und dann gibts verschiedene Stufen, die dann Bewerber bei uns durchlaufen, weil wir am Ende die richtigen Personen, die das richtige Mindset haben, die in diese Romänifamilie reinpassen, die Verantwortung übernehmen wollen, die einen gewissen Qualitätsanspruch mitbringen.

00:14:09: Das wollen wir herausfinden Und das kann nicht immer nur eine Person herausfinden, sondern das finden bei uns mehrere Personen heraus.

00:14:15: Das hat in der Vergangenheit eigentlich fast immer zum Erfolg geführt dass wir auch viele Kollegen haben die sehr langjährig auch bei uns sind.

00:14:22: also wir haben jetzt dieses Jahr diverseste zehnjährige Jubiläen bei uns gefeiert und es zeigt glaube ich auch dass wir da ein ganz gutes Händchen haben die richtigen Bewerber zu finden wie aber auch sehr selektiv in der Auswahl auswahlen auch sind.

00:14:34: und das hat sich insofern verändert Dass ich natürlich jetzt auch Verantwortung übernehmen muss und neue Kollegen die zu uns kommen, onboarden muss an die Hand nehmen muss.

00:14:42: Und ihn natürlich auch zeigen muss wie man Projekte erfolgreich durchführt wie man Verantwortung übernimmt wie man schwierige Themen löst.

00:14:49: also alles das was sich über mittlerweile fast zwölf Jahre selber durchgemacht habe versuche ich natürlich auch weiterzugeben.

00:14:56: aber die zeit hat sich auch gedreht.

00:14:59: Vor zwölf Jahren noch keine künstliche Intelligenz, PowerPoints wurden bis später in die Nacht gemacht und nicht in zehn Minuten.

00:15:06: Ich hab Texte übersetzt tagelang.

00:15:08: Das sind alles so Tätigkeiten gewesen, die kann sich heute keiner mehr vorstellen der frisch von der Uni kommt und sagt ich möchte jetzt ins Berufsleben einsteigen.

00:15:15: also da hat sich sehr viel geändert.

00:15:17: Insofern muss ich auch einen Führungsstil ändern.

00:15:19: aber ich glaube das was ich selber erfahren habe versuche ich schickweise weiterzugeben Und ja gerade so diesen Anspruch und diesen Qualitätsgedanken auch weiterzugeben.

00:15:31: Du

00:15:31: hast gerade gesagt, Momeni-Familie?

00:15:33: Was macht die Momenifamilien aus?

00:15:34: wie tickt ihr so?

00:15:36: Flache Hierarchien sehr schnelle Entscheidungswege Probleme, die offen angesprochen werden Dass man immer auch an den Türen klopfen kann wenn es irgendwie ein Problemgebühr oder einen persönlichen Thema hat.

00:15:50: Sehr sehr viel Vertrauen auch, also bei uns gibt es keine starren Arbeitszeiten oder ähnliches sondern es gibt die Projekte und die Projkte sollen laufen.

00:15:58: Aber wir möchten auch dass sich unsere Mitarbeiter aus sehr stark mit den Projekten identifizieren.

00:16:04: nun machen wir nicht nur Development Wir haben auch Immobilienfonds wo wir institutionelle Anleger betreuen das auf allen Ebenen.

00:16:12: wir machen noch das Management der Immobilie hinten raus.

00:16:14: aber wir haben so dieses Mindset dass wir sagen jeder muss sich mit dem Thema sehr stark identifiziert muss hundertprozent bei der sache sein.

00:16:22: und ja, wir arbeiten.

00:16:25: Sehr sehr viel sehr sehr hart.

00:16:28: auch an der stelle gehen die extra meile aber wir feiern auch gerne gemeinsam.

00:16:32: ich glaube das macht im hominifamilie auch aus dass ja keiner im stich gelassen wird sondern es alle auch an einem stand ziehen und ja auch immer höchstbereit dann da stehen sowohl mit frage und antwort.

00:16:45: Wir haben schon den Anspruch, dass Fragen nicht irgendwie zwei Wochen aufgeschoben werden.

00:16:48: Sondern das sie dann an Tok auch geklärt werden können und diesem Anspruch sind wir bisher immer ganz gut gerecht geworden.

00:16:54: Und es ist nicht einfach in der aktuellen Zeit natürlich zu motivieren die Mitarbeiter weil man natürlich andere Motivationshebel heute hat in Zeiten wo es wo schwierig ist.

00:17:08: aber wir versuchen schon mit spannenden Aufgaben auch zum motivieren.

00:17:13: Ganz viel Verantwortung, die man auch gewinnen kann.

00:17:15: Eine ganz hohe Lernkurve.

00:17:16: Ich flache natürlich irgendwann ab aber wir starten immer sehr steil und das fängt bei uns schon beim Praktikanten an.

00:17:24: Der macht keine typischen Praktikanentätigkeiten sondern ins Abtag eins in dem Projekt live am Thema und arbeitet operativ an etwas mit und macht es nicht für die Schublade, sondern wird sofort eingesetzt.

00:17:35: Na so wie du beschrieben hast, wie das dein Projekt mit dem Ballhaus war wahrscheinlich?

00:17:39: Genau!

00:17:40: Sofort ins kalte Wasser reinwerfen.

00:17:42: Ich glaube, dass das auch zum Erfolg führt.

00:17:45: Lass uns mal auf ein zwei Projekte gucken.

00:17:49: Unique Towers, Medienhafen Düsseldorf... Was macht ihr da?

00:17:52: Was macht das Projekt aus?

00:17:55: Die Unique Tower, die der Name schon sagt sind wirklich ein einzigartiges Projekt.

00:17:59: also ich habe nun auch schon paar Projekten gemacht beim MoMini oder auch während meiner Zeit bei MoMani auch andere Projektleiter dort gewesen.

00:18:07: aber wir haben eine ganz tolle Projekthistorie.

00:18:09: aber sowas wie die Unique towers haben wir ja auch noch nicht gebaut.

00:18:12: Das spannende an dem Projekt ist, wir haben von der Stadt Düsseldorf damals im Rahmen eines Handgabeverfahrens uns für diese Projektentwicklungsaufgabe auch beworben.

00:18:24: Wir haben damals den Zuschlag gekriegt mit einem Konzept dass wir nicht einen klassischen Blockrand bauen also das gesamte Grundstück maximal ausnutzen möglichst viel Fläche und eigentlich von dem Grundstuck nichts mehr übrig bleibt sondern haben dann gemeinsam mit Christoph Ingenhofen die Idee entwickelt in die Höhe zu gehen.

00:18:40: was ja Medienhafen auch nicht ungewöhnlich Aber das hat dazu geführt, dass wir nur fünfzig Prozent der Grundstücksfläche überbauen und die rest eine öffentliche Platzsituation wird.

00:18:49: Verweilqualität dort geschaffen wird ne Gastronomie, ein Café, ne Tagesbar und einfach diesen Stadtraum auch dort entwickeln weil es vorher eine Brachfläche ist.

00:19:00: also das letzte Grundstück dort im Medienhafen was unbebaut war in der Kaisstraße eins Und ja jetzt steht der Robaulie Fassade ist dran.

00:19:08: Das Gebäude soll jetzt im Oktober fertiggestellt werden.

00:19:12: Wir sind mit vielen potenziellen Nutzern gerade im Gespräch und es sieht ganz aussichtsreich aus, dass wir da zum Jahreswechsel dann auch Leben in die Immobilie bekommen.

00:19:22: Und das ist eine ganz tolle Architektur viel mit Sichtbeton.

00:19:26: Das ist ja auch so ein bisschen das Thema von Christoph Ingenhofen, Sier-Stuttgart XXI aber auch sehr viel Grünnachhaltigkeit – ja, ein Leuchtturmprojekt einzigartig!

00:19:36: Können

00:19:36: wir uns nächstes Jahr ja dann angucken, Westfährraum?

00:19:39: Absolut sehr gerne.

00:19:40: Wir zeigen das immer sehr, sehr gerne und werden dieses Jahr auch da eine Musterfläche eröffnen.

00:19:46: Also wir verstecken es nicht.

00:19:47: im Gegenteil ist aus der ganzen Stadt Düsseldorf egal von wo man guckt sieht man die Unik Towers und dass ist wirklich sehr schön Und ist sehr spannend auch mal ein Hochhausprojekt in der Güteklasse zu machen.

00:19:59: Es gibt auf jedem Turm vier Türme sind das die alle miteinander vernetzt sind alle zusammen sind.

00:20:04: also man kann dort über Tausend fünfhundert Quadratmeter auf einer Ebene anmieten, hat dann auf jedem Turm oben eine Dachterrasse mit Begrünung und einem wunderschönen Skyline Blick über Düsseldorf.

00:20:17: Also das macht richtig Spaß da jetzt gerade so an Tagen wie heute wo die Sonne bei achtzehn Grad hier in DüsselDorf strahlend scheint dort oben auf der Terrasse zu stehen mit einem Bauhelm und Bauschuhen.

00:20:28: Das gehört auch dazu.

00:20:30: Was macht für dich so ein wirklich gutes Bürogebäude aus?

00:20:36: Der Prototyp dafür?

00:20:38: Ein wirklich gutes Bürogebäude ist für die Menschen gemacht, die da drin arbeiten.

00:20:43: Wir konkurrieren heute sehr stark mit dem Thema Homeoffice und wir müssen in Zukunft Bürogebäude bauen, die diese Konkurrenz annehmen und sagen es wird immer Homeoffices geben, es wird aber auch immer das Büro geben.

00:20:57: Es muss sehr flexibel sein.

00:20:59: Die Nutzer mieten heute nicht mehr Flächen wo sie den klassischen Maßanzug wählen Und müssen sich dann für zehn Jahre verpflichten, zehn Jahre immer in diesem footprint.

00:21:09: In diesem Grundriss zu leben sondern ein Gebäude muss flexibel sein.

00:21:12: ich muss Veranstaltung mal verändern können.

00:21:14: Ich muss vielleicht mal im gebäude etwas kleiner werden oder an anderen stelle ein bisschen größer.

00:21:19: Das heißt auch Mietverträge müssen heute flexibler werden.

00:21:22: aber das Gebäudes sagen wir immer es muss sowohl für einen Einzelnutzer funktionieren als auch für ganz viele Nutzer ist ja immer so dieses multi tenant single tenant.

00:21:31: Da muss es funktionieren, weil ansonsten findet man heute glaube ich auch keine Investoren mehr die in solche Immobilien investieren.

00:21:37: Es muss einen hohen Qualitätsanspruch haben und wir legen immer sehr viel Wert auf die Optik und die Qualität der Allgemeinbereiche.

00:21:45: also wie es fängt an bei der Tiefgarage ist geht über die Eingangslobby repräsentativ.

00:21:50: Es geht über Aufzüge, es geht über Treppenhäuser wo wir uns immer was Spezielles überlegen und jedes Projekt das wir machen hat immer eine handvoll usps wo wir sagen das ist einzigartig an diesem projekt das gibt es bei den unique towers das gibts beim Fürstenhof in frankfurt.

00:22:06: Das gibt's beim trinkhaus keresen alle unterschiedlich und ja am schönsten wäre wenn man in einem projekt möglichst viel altbestand auch weiter verwenden kann.

00:22:17: glaubt das macht auch momeni aus dass wir uns immer wieder auch an Aufgaben herantrauen, in den Innenstädten oder insbesondere in die Innenstäden wo viele vielleicht sagen würden na das ist mir zu komplex.

00:22:29: Wir scheuen uns nicht davor dem Bestand weiterzuverwenden.

00:22:31: wir haben keine Angst vor dem Denkmalschutz.

00:22:33: im Gegenteil wir haben es mehrfach unter Beweis gestellt.

00:22:35: Auch aktuell habe ich eben gesagt der Fürstenhof in Frankfurt ist ein Beispiel jemaliger Sitz von der Commerzbank in Frankfurt Wo wir das jetzt komplett umbauen Teile der Fassade erhalten, aber auch neue Elemente mit einbringen.

00:22:51: Und das Ganze einfach in eine neue Zeit überführen und einfach neu interpretieren.

00:22:56: Das drei Scheibenhaus hier in Düsseldorf ist so ne Ikone ehemaliger Tüssenkrupp-Hauptsitz.

00:23:03: Und es ist wirklich spannend was wir da von zwei tausend elf bis zweitausend fünfzehnt rausgemacht haben.

00:23:07: und heute ist es nen Landmark.

00:23:09: also es war schon immer nen Landmarkt durch seine Erscheinung.

00:23:12: Aber heute steht das Dreischeibenhaus so gut da.

00:23:14: Da sind wir sehr, sehr stolz drauf weil es auch jetzt nach... Ja, es sind jetzt schon elf Jahre die das im Betrieb ist, das Gebäude.

00:23:22: Es ist voll vermietet.

00:23:24: Wir haben viele Nutzer, die jetzt verlängert haben und das ist für mich ein perfektes Projekt, weil ich einfach sage Das ist der Proof of Concept dass Immobilien nicht nur für den ersten Lebenszyklus gemacht sind sondern wirklich dauerhaft auch funktionieren.

00:23:37: Springer Quartier in Hamburg ist ein ähnliches Beispiel.

00:23:39: Das war auch so mein zweites Projekt beim Romini, da ich so einen vierhundert Millionen Projekt als zweite Aufgabe.

00:23:47: sehr spannend sehr herausfordernd auch dort mit Denkmalschutz mit Neubau anspruchsvollen Nutzern.

00:23:52: aber heute steht das Haus extrem gut dar.

00:23:54: wir managen die Immobilie selber das heißt wir sind dafür verantwortlich dass sie auch in Würde altern.

00:24:01: diese Gebäude und auch heute noch sieht aus wie neubao unsere Projekte, die wir verwalten und das ist unser Anspruch.

00:24:08: Das macht unglaublich viel Spaß!

00:24:09: Wenn da so viele Nullen an dem Projekt dranstehen, gehst du da anders ran.

00:24:12: oder muss man sich davon freimachen?

00:24:14: Davon muss man nicht frei machen.

00:24:16: Davon Muss Man Sich wirklich frei Machen.

00:24:20: Es Ist Natürlich Ich will Nicht Sagen Die Bürde Man Weiß Schon Dass Man Hier mit Mit Großen Geld Zum auch Handt hier dass man Viel Verantwortung übernimmt.

00:24:29: aber das ist auch bei einem Zehn Millionen Projekt der Fall oder bei einem Fünfzig Millionen Projekt.

00:24:34: dahinter steckt immer eingesetztes Kapital von Investoren eigenes Geld.

00:24:39: Da steckt das Geld von Banken hinter, da steckt auch die Verantwortung Mietverträge, die man abgeschlossen hat zu erfüllen und Mieter auch in das Gebäude hinzubekommen.

00:24:48: also auf allen Ebenen sehr viel Verantwortung aber klar je größer die Summe, desto größer ist natürlich auch das Augenmerk unter Anspruch auf solchen Projekten.

00:24:58: Aber trotzdem es für mich immer die gleiche herangehensweise und die gleichen Verantwortung, die ich an alle Stake- und Shareholder auch übernehme.

00:25:07: Du hast das Trinkhaus-Garri angesprochen und heute Abend geht es ja auch um die Innenstadtentwicklung hier in Düsseldorf.

00:25:14: Was war die größte Herausforderung bei dem Projekt?

00:25:18: Das in die neue Zeit zu überführen!

00:25:20: Es ist die ehemalige Trinkhause von Burkhardt... die irgendwann von der HSBC gekauft wurden.

00:25:25: Das heißt, zuletzt war es immer nur noch HSBC.

00:25:26: Es waren allen Düsseldorfern bekanntes ein absolutes Filetgrundstück an der Düsseldofer Königsallee und das ist vor allem einer ganz wichtigen Achse gelegen in der Trinkhausstraße.

00:25:37: Die Trinkausstraße ist eine der Hauptachsen.

00:25:40: als verbindendes geht zwischen Königs Allee und Altstadt auch unter zum Kalsplatz Und in dieser Lage im sehr begrenzten Raum.

00:25:47: wir sehen das heute auch auf der Baustelle.

00:25:49: Wir haben kaum Baustellen-Einrichtungsflächen.

00:25:52: Wir müssen da auf sehr engen Raum operieren.

00:25:54: Wir haben ein Bestandsgebäude, was wir mit über siebzig Prozent erhalten haben.

00:25:59: Wir habe neue Lichthöfe hineingeschnitten und die Technik komplett verlagert von den Dachgeschossen in die Untergeschosse.

00:26:07: Wir hatten eine komplett neue Fassade dort.

00:26:09: Wir hatte einige staatliche Themen, die notwendig geworden sind weil wir oben drei neue Geschosse drauf gesetzt haben und wie gesagt diesen Lichthof integriert haben.

00:26:17: es hat so viele Herausforderungen Und jetzt geht's auch auf die Zielgrade.

00:26:24: Da kann man sich so ein bisschen auf die Schulter klopfen und sagen, wir haben schon viel geschafft.

00:26:28: Aber gerade Bauen in Bestand ist immer wieder eine Herausforderung weil sie kriegen Pläne aus den Siebzigerjahren.

00:26:34: Philipp Holzmann steht dann unten rechts auf dem Plankopf.

00:26:38: Man hat ein hohes Vertrauen im Baujahr-Siebziggerjahre und sagt Mensch das ist ja alles hier eingetragen es muss ich eigentlich im Gebäude auch vorfinden.

00:26:44: Dann läuft man mit einem Planen ausgedruckt, so einen Anulplan ausgeplottet, läuft man durchs Gebäud und sagt... Sieht hier irgendwie anders aus, als ich mir das gedacht habe nachdem ich das Gebäude entkernt habe.

00:26:55: Und da sind so Herausforderungen.

00:26:57: Man muss eigentlich täglich Feuerwehr spielen und gerade umso mehr in so einer aktuellen Zeit.

00:27:01: es macht aber auch Spaß Probleme zu lösen wenn man dann immer so kleine Mini-Erfolge hat die man dann feiern kann auch wenn's manchmal ganz banale Themen sind.

00:27:10: Aber ja Projektinwicklung heißt bei uns wirklich das Auge überall zu haben sich um Vermietung zu kümmern, Marketing zu kümmern.

00:27:19: Die Baustelle zu kummern die Planung zu Kümmern Finanzierung ganz ganz wichtige Themen aber auch Standortmarketing ist ein großer großer Faktor.

00:27:28: also an der Königs Allee.

00:27:30: das ist ein Gebäude was David Chipper fiel für uns geplant hat diese ganze Transformation.

00:27:36: und in einem unserer ersten Meetings mit David hat er gesagt müssen aufpassen weil an der Koenigselle ist die Straße des da?

00:27:45: Und die Gebäuden müssen sich eigentlich unterordnen und harmonisch eingliedern.

00:27:49: Wir haben dort einen sehr schönen Entwurf auch gefunden, eine ganz tolle Designsprache.

00:27:53: jetzt kommen die Tage gerade die ersten Fassade-Elemente dort auch also es kriegt wirklich ein Gesicht drin passiert sehr viel.

00:28:02: aber das ist schon unser Anspruch immer behutsam mit dem Standort umzugehen.

00:28:07: hier haben wir das Thema Standort weiterentwicklung weil die Köse sich in so einer Transformation momentan befindet Und wir sind ein Teil davon gemeinsam mit Heinz mit dem Projekt Le Coeur, wo wir auch im engen Austausch sind.

00:28:20: Weil wir sagen es bringt nichts wenn jeder nur vor seiner Haustür kehrt sondern wir müssen die gesamte Lage weiterentwickeln.

00:28:25: das große Thema wie entwickelt sich die Westseite nachdem die ganzen Banksen alle ausgezogen sind?

00:28:30: Es gab früher immer so diesen Vergleich an der Königsallee.

00:28:34: auf der Westseide wurde das Geld verdient und auf der Ostseite wurde es wieder ausgegeben.

00:28:38: Das wandelt sich jetzt.

00:28:40: Wir wollen, dass zukünftig auch auf der Westseite das Geld ausgegeben und gleichzeitig verdient wird für die Nutzer, weil sie nicht mehr über den Graben rüber müssen und können auf der Seite bleiben.

00:28:49: Das ist unser Anspruch.

00:28:50: aber gleichzeitig sind wir Mitglied in der Interessensgemeinschaft Königsallee.

00:28:55: also wir sind kein Ufer was dort landet im Gegenteil.

00:28:58: Wir sind alle Richtung sehr sensibel unterwegs alle Bedürfnisse dorthin zu bekommen.

00:29:05: Und das ist eine Blaupause, die kann ich auch auf andere Städte ziehen.

00:29:07: Wir haben damals in Hamburg den neuen Wall sehr stark mitentwickelt.

00:29:12: Es gab immer das nördliche Ende vom neuen Wall in Richtung Jungfernstieg was in etablierter Lage für insbesondere den Luxusmode Einzelhandel war und der südliche Teil war eher von Interior Betten, es gab noch Bettengeschäfts, es gibt dort eine Bankfiliale.

00:29:31: Das war, bevor wir das Walhaus getauft haben, waren das eine ehemalige Bankenzentrale.

00:29:35: Und die haben dort gemeinsam über drei Projekte, die wir dort entwickelt haben, die gesamte Lage entwickelt und heute haben wir da wirklich tolle Nutzer, die dort sitzen.

00:29:45: Da sind wir auch sehr stolz drauf dass wir nicht immer nur unsere Gebäude entwickeln sondern auch für den Standort etwas tun.

00:29:50: Wir waren damals mit Initiator für den Business Improvement District Neuer Wall Sitzen da heute immer noch im Lenkungsausschuss, verbreiten Teile der Immobilien auch noch.

00:30:02: Also es ist ein sehr starkes Commitment in die Vergangenheit rein und wir wollen dass sich Lagen weiterentwickeln.

00:30:08: Auch das drei Scheibenhaus hier in Düsseldorf ist ja durch den Tausend Füßler damals komplett eigentlich abgeschnitten gewesen.

00:30:15: Das war eine große Aufgabe gemeinsam mit der Entwicklung des Kühlbogens Arte und West Zech damals gemacht hat diesen Schwung über den Hofgarten hinzubekommen Und diese beiden Gebäude natürlich aus unserer Brille das drei Scheibenhaus vor allen Dingen auch an diesen CBD, an die Königs-ALEA zu gliedern.

00:30:33: Das ist gelungen aber es sind verdammt weiter und harter Wegs braucht viele Abstimmungen viel Frust muss da viel mit der Politik aussprechen Aber die Geduld zahlt sich aus und dass es neben der architektonischen Qualität Ist das eines unser Ansprüche dass wir auch den Standort weiterentwickeln.

00:30:53: Architektur ist euch ja extrem wichtig und ihr arbeitet wirklich mit großen namhaften Architekten zusammen.

00:30:57: Wie muss man sich so die Zusammenarbeit vorstellen, gibt ihr Freiheiten?

00:31:02: Es tut ihr sehr steuernd eingreifen.

00:31:07: Kannst du das ein bisschen aus dem Nähkästchen?

00:31:11: Grundsätzlich ist jede Zusammenarbeit mit einem Architekten unterschiedlich.

00:31:16: Es gibt Architekten, die natürlich sehr selbstbewusst auftreten.

00:31:21: Der klassische alteingesessene Enforce-Architekt was ich persönlich eigentlich auch so ein bisschen erwartet hätte in der Zusammenarbeit David Schipperfield aber das ist wirklich eine ganz tolle kooperative fruchtbare Zusammenarbeit ist auch schon ein Folgeprojekt in Köln, was wir gerade konzipieren.

00:31:41: Wo wir auch wieder mit denen zusammenarbeiten weil die es vor allen Dingen verstehen diesen Stadtraum zu entwickeln aber auch mit Christoph Ingenhofen im Medienhafen eine tolle Zusammenarbeit.

00:31:51: Wir haben in der Vergangenheit viel mit Kaspar zusammengearbeitet damals noch MSM Mit Holger Meyer sind wir in Frankfurt unterwegs.

00:32:00: also ja das sind viele tolle fruchtbare Zusammenarbeiten Und die Architekten spiegeln uns immer wiederum, dass sie sich freuen, dass wir den gleichen Qualitätsanspruch haben an die Gebäude.

00:32:11: Dass wir keine Abstriche machen und dass wir uns eben nicht nur die Kostenbrille aufsetzen natürlich in der Zeit wie jetzt gerade umso mehr.

00:32:20: aber insbesondere Fassade und ähnlichen.

00:32:23: das ist uns immer sehr wichtig und da sind wir auch nicht zu schade die fünfte die sechste siebte Schleife zu drehen bis es wirklich passt.

00:32:31: Manchmal ist das frustrig für die Architekten, also es ist ein Auf- und Abort die Zusammenarbeit.

00:32:36: Weil wir schon einen hohen Anspruch haben und natürlich viel Erfahrung auch mitbringen aus den letzten Jahren, wie auch Architekten bei uns im Hause haben.

00:32:45: Das macht schon den Unterschied,

00:32:46: oder?

00:32:46: Und das macht schon dem Unterschied.

00:32:49: aber für uns ist eine Projektentwicklung natürlich auch viel Zahlenberg.

00:32:54: Aber dahinter gehört auch ein Anspruch und dem immer wieder gerecht zu werden ist nicht ganz einfach.

00:33:00: Aber wir schaffen es schon immer über die Projekte, uns auch immer wieder neu zu erfinden.

00:33:03: Natürlich auch weiterzuentwickeln.

00:33:05: also riesengroße Eingangsbereiche dreihundert Quadratmeter zwei geschoss.

00:33:10: ich ist unser Meinung nach heute nicht mehr gefragt sondern das ist eher ein bisschen zurückhaltender geworden andere Designsprache heute auch geworden.

00:33:20: auch Materialien sind ganz andere.

00:33:23: vor zehn Jahren hätte noch keiner irgendwo Holz verbaut in Eingangsbereichen, sondern das war klassisch von Natursteinen geprägt an der Stelle und da entwickeln wir uns auch weiter.

00:33:33: Und werden natürlich auch über die Nutzer dazu, die uns ganz viel widerspiegeln und natürlich auch Feedback geben.

00:33:40: wie gefällt euch das?

00:33:41: Aber allein die Tatsache dass unsere Gebäude auch heute wenn ich zurückblicke nach wie vor fast alle voll vermietet sind gibt einem so ein bisschen recht, dass man nicht den ganz falschen Weg eingeschlagen hat.

00:33:55: Thema Nachhaltigkeit ist das bei euch einfach Pflicht und brauchen gar nicht zu übersprechen, weil ich hab jetzt nicht den Eindruck dass ihr damit so hausieren

00:34:02: geht.

00:34:04: Es ist mal vor ein paar Jahren natürlich ein Marketing Faktor gewesen, weil man sich damit abgesetzt hat auch gegenüber dem Wettbewerb.

00:34:13: heute gehört es für uns einfach dazu.

00:34:15: wir haben ein fünftköpfiges Team bei uns um Tristan Holdkamp als Head of ESG die allen Bereichen auf die Finger klopfen die das gesamte Monitoring bei uns machen, sowohl auf Unternehmsebene.

00:34:28: Wir challengingen uns auch mit unseren eigenen Verbräuchen und Ähnlichem, die wir versuchen zu optimieren unsere Bilanz CO-neutral zu halten.

00:34:36: aber wir challengen uns auch bei neuen Projekten.

00:34:38: also wir machen mittlerweile co zwei Analysen.

00:34:40: bei Projekts Trinkhauskaree haben wir mal damit angefangen wo gesagt haben okay wir haben ein Gebäude jetzt nicht nur rein aus finanzieller Sicht was macht denn Sinn sondern wie macht es Sinn?

00:34:50: Wo habe ich eigentlich den größten?

00:34:53: Wo kann ich dieses Thema CO zwei eigentlich am effizientesten nutzen?

00:34:56: Und da mal so eine Objektanalyse machen ist es der Abriss Neubau, ist die Bestandssanierung.

00:35:01: Ist vielleicht ein Zwischending und uns da auch zu messen mit Vergleichsgebäuden.

00:35:06: Es gibt ja diese BEG-Vergleichsgeb säude.

00:35:11: Wir setzen uns seit mehreren Jahren sehr strenge Ziele über unser Gesamtportfolio.

00:35:16: Da kommen alle Immobilien rein.

00:35:18: wir gucken... was dort für eine CO-Bilanz hintersteckt und zwar nicht nur die Bauphase, sondern wir gucken uns auch die Betriebsphase an.

00:35:25: Und das ist glaube ich sehr wichtig und es ist für uns heute – ja, wir können gar nicht mehr ohne muss man sagen, sondern es ist jetzt in den Köpfen überall angekommen.

00:35:34: Es war natürlich auch ein Prozess gewesen, es ist auch ein mühsamer Prozess aber auch über unsere Momeni Ventures wo wir als Venture Capital Kapitalgeber agieren Wo wir jetzt das unter der Dachmarke Realize laufen haben, wo wir in PropTex investieren.

00:35:55: Man muss dazu sagen eine ganz große Anzahl der PropText hat sich in den letzten Jahren mit dem Thema CO² footprint beschäftigt im Gebäudebetrieb in der Herstellung großer Faktor.

00:36:06: Wir haben diese Themen pilotiert in unseren Projekten.

00:36:09: Das ist natürlich ein großer Gewinn dass wir den Schatz haben diese technologien die dort auf den marktum noch einzusetzen.

00:36:18: also ich mache beispielsweise optimierter beton.

00:36:21: Mit firma alzini haben wir eingesetzt jetzt schon in mehreren projekten ist sehr gut gelaufen.

00:36:26: betonen sieht genauso aus wie andere betone auch aber wir sparen halt vierzig prozent CO zwei emissionen ein, wir haben ediffin.

00:36:32: in unseren gebäuden Haben wir wirklich einen großen Rollout gemacht, nachdem wir das mal bei einem Objekt in Hamburg getestet haben und gesehen haben.

00:36:40: Dass wir sowohl eine Nebenkosteneinsparung haben weil einfach weniger allgemein Strom verwendet wird anlagen einfach abgeschaltet werden nachts Als auch natürlich über das abschalten auch CO zwei Emissionen sparen.

00:36:51: und es ist am ende nur ne kleine box Die mittlerweile auch KI gesteuert ist die aber diesen gesamten Anlagen Betrieb Gebäude leitechnik auch optimiert.

00:37:02: Wir haben das thema Aquium, das ist eine Mieter-App Baukasten.

00:37:08: Wir haben jetzt für alle unsere Häuser wirklich eine maßgeschneiderte Mieta-App.

00:37:12: Es ist immer ein Baukast, aber ich kann dafür immer eine eigene App entwickeln.

00:37:16: also ich kann mir die Springerquartierapp runterladen und irgendwann die Trinkhauskarre App herunterlagen, die Unik Towers App und ich kann dann immer davon ausgehend für das Haus zugeschnitten gewisse Amenities liefern... Kann mir einen Katering buchen, ich kann mir ein Konferenzraum irgendwo buchen.

00:37:33: Ich kann den Stellplatz buchen und ich kann in der Umgebung sehen wann der nächste zukommt ob irgendwo ein E-Roller irgendwie steht?

00:37:43: Ich kann einen Yoga-Kurs auf der Dachterrasse von den Unik Towers vielleicht im Jahr buchen.

00:37:49: also das unfassbare Möglichkeiten die wir da haben sind alles Pilotprojekte die wir getestet haben zum Teil selbst investiert haben dann auch in diese Technologien.

00:37:58: Konkula tolles Beispiel, wo wir damals sehr viel gelernt haben.

00:38:04: Also wir haben mit dem Wiederverkauf der ganzen Sachen aus der ehemaligen HSBC-Zentrale, wo wirklich teure Sachen verbaut waren.

00:38:10: Viel Naturstein, teure Lampen haben wir damals nicht viel Geld verdient.

00:38:14: aber wir haben sehr, sehr viel über dieses Thema Widerverwendung von Materialien auch gelernt weil das ist nicht ganz trivial ohne Gewährleistungen Materialien wieder auf den Markt zu geben.

00:38:25: Wir hätten damals viertausend Quadratmeter Hohlraumboden, den Lindner überprüft hat dann wieder zurückzunehmen aufzuarbeiten und wieder einzubringen.

00:38:36: Und dann irgendwann hat jemand gesagt ja das kriegt keine Brandschutzzulassung mehr zukünftig.

00:38:40: Das ist das Problem.

00:38:41: so.

00:38:41: jetzt mussten wir viertaushalten Quadratmetern wurde dann entsorgt.

00:38:46: ich weiß nicht ob es entsorgt wurde oder verschifft wurde ehrlich gesagt Wenn natürlich die Entsorgungsnachweise bekommen, aber wo es dann gelandet ist wissen wir nicht genau.

00:38:54: Aber da haben wir schon gesehen das schwierig war ... ... und Ende im Jahr zwanzig Anfang zweiundzwanzig war der Markt überhaupt noch nicht da.

00:39:05: Das war unser Learning ja dass es schwierig ist das zu zu vertreiben.

00:39:09: Wir haben damals mal einen kompletten Katalog gehabt von allen Materialien die dort verbaut waren weil sie einmal aufgenommen worden sind über drei Tage Und das war sehr, sehr spannend diesen Prozess mal mitzumachen.

00:39:19: Ja,

00:39:19: glaube ich!

00:39:20: Die Entscheidungen so was... Wir machen das mit Konkular oder wir mit edifieren?

00:39:26: Das sind dann Unternehmensentscheidung.

00:39:28: oder sind die sehr personengebunden bei euch?

00:39:30: Also ich kenne dasselbe aus Büros.

00:39:32: Das hängt dann oft an einer Person, die sagt ne, das will ich nicht und das ist ja schon großartig, dass ihr da...

00:39:40: Nein, Entscheidungen werden bei uns natürlich manchmal personenbezogen getroffen aber das sind solche Entscheidungen, die werden vorher diskutiert.

00:39:47: Man muss fairerweise dazu sagen, das sind dann häufig Themen die.

00:39:51: Bei uns in der venture capital Abteilung dann wandten da geht es natürlich um Kapital was diese Proptics gerne hätten und dann wird das diskutiert.

00:40:00: macht das Sinn dass wir das mal pilotieren?

00:40:03: Und das ist dann so ein Thema wo dann hauptsächlich venture Capital mit der ESG abteilung spricht.

00:40:08: die kommen wiederum auf die Projektleiter zu und sagen Mensch ist es nicht hier und da.

00:40:12: Und dann geben wir das sozusagen dann in die Projekte auch und sagen setzt es bitte um.

00:40:18: Also es ist schon eine Entscheidung irgendwie alle gemeinsam auch treffen.

00:40:22: Und das ist eigentlich ein, also funktioniert bei uns im Unternehmen wirklich sehr gut dass wir uns vorher austauschen zu solchen Themen auch und vor allen Dingen auch einen Review machen.

00:40:31: am Ende nehmen wir uns auch Zeit für solche Themen dann auch zu besprechen und zu sagen was ist gut gelaufen?

00:40:36: Was ist schlecht gelaufen?

00:40:37: und am ende ob liegt es mir dann auch als Projektleiter an der Empfehlung abzugeben hat das funktioniert oder hat es nicht funktioniert?

00:40:44: Und das ist dann für uns auch wichtig, für eine Investitionsentscheidung.

00:40:46: Ob wir jetzt kapitalbereitstellen in der Series A oder Series B Finanzierungsrunde von diesen Prop Texten da sind ja schon sehr professionell mittlerweile aufgestellt.

00:40:57: Cool!

00:40:57: Lass es mal auf ein anderes Thema kommen, July.

00:41:00: Engagierst du dich sehr stark?

00:41:02: Du hast zwei Jahre den...

00:41:06: Germany, Young Leader, Chair.

00:41:12: Hast du es jetzt an Malte abgegeben?

00:41:15: Warum ist dir das Engagement so wichtig, was nimmst du da mit aus der...

00:41:19: Mein Engagement beim Juwel-Eye ist im Jahr zwei Tausend und siebzehn gestartet.

00:41:22: Da habe ich damals den Young Leader Chair.

00:41:24: also man muss dazusagen Es gibt bei dem Juwel Eyes die Young Liedergruppe, dann ab fünfunddreißig gibt's Next Und irgendwann gibts dann in ganzen Bereich weiß gar nicht ob man den Senior oder Senior Professionals oder nennt Ähm an der Stelle und ich bin damals zwei tausend siebzehn jungen Lieder in Hamburg geworden.

00:41:42: Ich wurde damals gefragt, hab das dann glaube ich vier Jahre lang gemacht?

00:41:47: Und ja dann irgendwann ist die Positioner des deutschlanden Chairs für den jungen lieder freigeworden.

00:41:53: da habe ich mich dann drauf beworben weil ich gesagt habe menschen möchte irgendwie ein bisschen übergeordnet hat dieses Thema junglieder auch vorantreiben.

00:42:01: Habt dann sehr stark an dem thema mitgliedernentwicklung gearbeitet Corona muss man dazu sagen, also es war alles nicht ganz einfach.

00:42:08: dann kam so dieser Krisenmoment wo.

00:42:11: Natürlich auch viele Mitgliedschaften die über Unternehmenskonten liefen natürlich auch in Frage gestellt worden sind.

00:42:18: aber was ist uns gelungen?

00:42:19: da wirklich ein sehr sehr enges tolles Netzwerk auch hinzubekommen und insbesondere die jungen Leute zu motivieren sich neben ihrer Arbeitszeit noch zu engagieren zu vernetzen?

00:42:29: das mir persönliches anliegen.

00:42:31: Es war mir auch immer ein persönliches Anliegen, dass wir nicht nur als ... die Jungen gesehen werden.

00:42:36: Sondern es gibt einen Austausch zwischen jungen und sehr erfahrenen Kollegen.

00:42:42: Auch in diesem Netzwerk.

00:42:43: Und ich schätze das July deshalb.

00:42:47: Weil es halt nicht nur reines Unternehmensnetzwerk ist, sondern alle das gemeinsame Ziel vorantreiben, steht da weiter zu entwickeln.

00:42:55: Und das ist ein sehr, sehr wichtiger Austausch gewesen.

00:42:58: Ich sag's dann zwei Jahre lang auch im Executive-Comment die Germany wo ich dann auch im Austaus... also wo ich als jungen Lieder dann immer gehört wurde Mensch ihr seid doch die junge Leute von morgen sagt doch mal was ihr jetzt irgendwie wollt, sagt doch einmal was wir machen müssen und da wurden mir schon toll auch angehört und es war eine ganz tolle Zusammenarbeit.

00:43:15: wie gesagt ich hab den Chair jetzt abgegeben Rotiere zu langsam in diese Next Gruppe auch rein mit vollendung des fünften dreißigsten Lebensjahres.

00:43:25: Da freue ich mich auch drauf, weil das natürlich noch mal ein ganz anderer Club ist und einen ganz anderen Austausch.

00:43:31: Aber nehe ich Netzwerke gerne und hab' das für meinen persönlichen Weg immer als sehr fruchtbar empfunden über den Tellerrand hinaus zu gucken und sich auch auszutauschen.

00:43:41: Und du nimmst ja alles mit in die Projekte?

00:43:43: Genau!

00:43:44: Die Erfahrung unter Jungleuten auszutauschen... Wir tauschen uns dann nicht nur über Stadtplanung aus, sondern sprich man auch Mensch wie hast Du das

00:43:51: gemacht?!

00:43:52: Welchen Weg bist du denn gegangen und wie macht ihr das in eurem Unternehmen?

00:43:56: Das ist schon sehr, sehr wichtig.

00:43:58: Und das würde ich auch allen jungen Leuten empfehlen, das wirklich noch stärker voranzutreiben.

00:44:03: Da gibt es noch so viel Potenzial.

00:44:06: Ja die Jungen Lieder sind im Juli vielleicht auch ein bisschen wegen meiner Arbeit heute die stärkste vertretene Gruppe in Deutschland europaweit.

00:44:14: Haben wir glaube ich die meisten Mitglieder.

00:44:18: Also da sind wir sehr stolz drauf und es ist ein toller Austausch.

00:44:22: Man trifft sich auf der Explorial, es gibt einen Summit, das gibt jetzt dieses Jahr ein großes Meeting in Europa.

00:44:27: Kommt zusammen in Berlin und an solchen Themen damit zu arbeiten.

00:44:31: Und wir haben dann irgendwann einen Format.

00:44:33: Das habe ich auch federführend mit ins Leben gerufen wo wir einmal im Jahr so eine Young Lila Retreat hatten.

00:44:39: Wir damals mit vierzig Teilnehmern gestartet in Hamburg, das war so das erste Meeting.

00:44:44: Das war sofort ausverkauft.

00:44:47: Also wir hatten eine Warteliste, ich glaube von vierzig-fünfzig Leuten die auch irgendwie an diesem Meeting teilnehmen wollten.

00:44:52: es waren dann drei Tage kompakt Programme in Hamburg mit Elbphilharmonie, Mitprojekt und Entwicklungsbesichtigung ...mit abends hoch die Tassen.

00:45:00: Ganz ganz toller Austausch!

00:45:01: Und das ist dann über die Jahre gewachsen.

00:45:03: Da fahren wir in Frankfurt, da waren wir schon sechzig Teilnehmer.

00:45:08: Kommt Berlin glaub ich dieses Jahr im Rahmen dieser ULI Europe Tour auch?

00:45:12: Dann war's in München letztes Jahr, konnte ich leider nicht teilnehmen.

00:45:16: Aber ich glaube, da waren es auch schon über sechzig Leute als sehr stark gewachsen.

00:45:19: und da sieht man halt auch.

00:45:21: Da opfern Personen drei Tage lang um durch die Republik zu reisen, um sich zu vernetzen, zu treffen.

00:45:26: Und das finde ich schön zu beobachten.

00:45:29: Total der Bedarf ist dann da merkt man hier auch total super.

00:45:34: zum Abschluss noch eine Frage wenn du an einem Gebäude vorbei gehst was du selbst wo du mitgearbeitet hast und denkst Also was muss das haben, dass du denkst, dass es richtig gut gelungen?

00:45:47: Es muss zeitlos sein.

00:45:49: Es muss eine Sprache von Anfang an sprechen die ich mir auch noch in zehn Jahren angucken kann und ich erlebe das heute bei Gebäuden, die ich begleitet habe.

00:45:58: Ich stehe da immer noch gerne davor und guck's mehr an.

00:46:02: Ich schicke auch immer noch Fotos an die Kollegen.

00:46:05: Brauchen wir wieder Fassadenreinigung oder hier ist irgendwas zerkratzt, also da bin ich extrem eitel.

00:46:10: Das habe ich mir aber auch bei meinen Kollegen abgeguckt.

00:46:14: Hab das auch von Anfang an beim Mini gelernt dass es ja sehr wichtig ist.

00:46:17: Ich laufe heute immer noch durch Springerquartier und schreibe dann WhatsApps mit Fotos irgendwie an die Kollegen und sage Mensch geht das nicht ein bisschen schneller?

00:46:24: Und warum ist das immer noch nicht gelöst?

00:46:26: Also diese Identifikationen mit einem Projekt die hört mich auf!

00:46:31: Ja... Es ist diese Zeitlosigkeit das Gebäude lange funktionieren.

00:46:38: Nicht nur für einen Nutzer mal zugeschnitten worden sind, sondern lange Jahre überdauern und man sich die auch gerne noch anguckt.

00:46:47: Und ich auch dann häufig merke, dass Personen vor diesen Gebäuden stehenbleiben und sagen, Mensch, das ist schön!

00:46:53: Das macht einen irgendwie stolz an der Stelle.

00:46:58: Naja, dann hab ich noch nicht irgendwie zwanzig Projekte realisiert.

00:47:00: Wo den ich dann irgendwie stolz sagen kann, was habe ich irgendwie mitentwickelt und da hab' ich einen Teil dran gehabt.

00:47:06: Aber das Trinkhaus-Garé ist jetzt so mein drittes Projekt, Junik Towers, das vierte wo ich ganz aktiv mit daran arbeite.

00:47:13: natürlich wächst man auch ein bisschen in seinen Aufgaben kriegt mehr administrative Aufgaben auch.

00:47:18: aber ich will diese Projektarbeit in Gummistiefeln die möchte ich nicht missen.

00:47:23: Das macht echt Spaß.

00:47:24: und da so am Puls zu bleiben.

00:47:26: Und Nachträge zu verhandeln, Mietverträge zu Verhandeln.

00:47:30: Es macht unglaublich viel Spaß!

00:47:32: Und ja... Nähige Bäude die wir entwickeln sollen schön sein.

00:47:37: Ja

00:47:38: sehr cool vielen vielen Dank hat mir sehr viel Spaß gemacht ich ein bisschen besser kennenzulernen.

00:47:43: Ich überhaupt kennenzulerne.

00:47:46: Vielen dank ich freue mich auf den Abend auch die Diskussion und schönen dass du heute unser Gast warst und vielen Dank euch fürs Zuhören.

00:47:55: Vielen Dank, dass wir dich sehr viel Spaß gemacht haben.

00:48:05: Danke

00:48:06: dir!

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